Reversal des Gerd Morrien, Ritter und Erbmarschall, in dem er seine Schadloshaltung bezeugt, dass ihm Heinrich XXVII. von Schwarzburg, Bischof von Münster und Administrator der Kirche zu Bremen, mit Einverständnis des Domkapitels Münster eine jährliche erbliche Rente in Höhe von 100 Rheinischen Goldgulden, zahlbar am St. Martins-Tag und stammend aus den stift-münsterischen Höfen zu Lüdinghausen, Vorkenbecke und anderen Höfen und Erben u.a. in den Kirchspielen Lüdinghausen und Seppenrade, gegen eine Hauptsumme in Höhe von 2.000 Rheinischen Goldgulden verkauft habe. Es folgt das Transsumpt der Rentverschreibung gleichen Datums, in dem die Einnahmen aus folgenden Höfen verschrieben werden: die Höfe zu Lüdinghausen, Vokenbecke und Bertelswyck, das Richtersgut zu Oldenhovel, das Bruggemans Gut, das Johans Gut zu Edelincktorppe, das Rotgers Gut zu Elmede, der Gerwynshof zu Pentorpe, der Schynehovel und das Gerdes Gut zu Wyden, alle gelegen im Kirchspiel Lüdinghausen, ferner das Overfeldes Gut, Groten Schardinch und Luttiken Schardinch sowie das Tebemans Gut, alle gelegen im Kirchspiel Senden, ferner der Hof zu Emeken, das Richters Gut zu Emeken, das Oldeken Gut zu Emeken, das Schreyen Gut, das Hartwyges Gut und das Johans Gut zu Ymmekampe, alle gelegen im Kirchspiel Seppenrade, ferner der Hof Vorwerke, das Borkenfeldes Erbe, das Soddemans Erbe, das Lomans Erbe, das Johans Gut in der Byvert und das Edelers Gut, alle gelegen im Kirchspiel Ottmarsbocholt, ferner der Hof zu Vorwerke im Kirchspiel Bullern und der Hof zu Hullern im Kirchspiel Hullern, ferner aus allen Einnahmen der zum Schloss Lüdinghausen gehörenden Höfe, Erben und Güter in den Kirchspielen Lüdinghausen, Senden, Ottmarsbocholt, Seppenrade, Bullern und Hullern. Siegelankündigung des Ausstellers. des neisten satersdagen na dene sundage Letare

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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