Johann von Burg (Burc) bekennt, daß er dem Heinrich Sinnege seine Güter in Bailersbach [Balderbach] zu Eigentum verkauft habe.
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170 I, U 22
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 13. Jahrhundert >> 1250-1299
1270 Dezember
Original, Pergament, mit abhängendem Siegel der Stadt Herborn, beschädigt. Zu den genannten Herborner Bürgern vergl. Wyss, Hessisches Urkundenbuch I.1. Nr. 247, 601. Ist Henr. avoc. = Vogt Heinr. oder Heinr. Vogt? Sehr merkwürdig ist das Siegel, das bis auf ein abgebrochenes Stück des linken Randes leidlich erhalten ist. .. GILLUM CIVI... Oben 5 runde Türme (1. abgebr.) im untern Feld unter einem von 3 Bogen getragenen Giebel in der Mitte ein sitzender Heiliger (S. Peter) mit Schlüssel in der rechten, die linke auf einem kleinen Buch (?). von beiden Seiten betend ihm zugewandt die nassauischen Grafen, rechts steht Walram, links Otto, kenntlich durch die Namen in der Höhe der Köpfe WAL - OTTO
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Vogt [avocatus], Heinrich Münzer [monetarius], Ernst, Konrad Sohn des Kuno, Schöffen (von Herborn), Hertwin, Konrad Lumman Bürger in Herborn
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: vergl. Wyss, S. 200. Abbild. Nachl. 5 Erath, 43b. siehe Arnoldi I 40
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: vergl. Wyss, S. 200. Abbild. Nachl. 5 Erath, 43b. siehe Arnoldi I 40
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:08 MESZ