Familie Hiddessen (Dep.) (Bestand)
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U 123
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) >> 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe
1347-1602
Lehns-und Kaufurkunden sowie Adelsdiplome der von Hiddessen; Schutzbrief Kaiser Karls V. für eine Warburger Kalandsbruderschaft 1531; Protokollauszüge.
Bestandsgeschichte: Bürgerliche Familie, seit dem 14. Jh. in Warburg ansässig und in hohen städtischen und landesherrlichen Ämtern (Bürgermeister, Richter) tätig.
Form und Inhalt: Die Familie "Hiddessen", heute "von Hiddessen" (Adels- und Wappenbestätigung 1612) gehört zu den namhaften Bürgerfamilien der Neustadt Warburg. Sie ist dort seit dem 14. Jahrhundert ansässig und hat bis ins 18. Jahrhundert ununterbrochen hohe landesherrliche und städtische Ämter innegehabt (Bürgermeister, Richter). Trotz niederadliger Ursprünge ist zur Zeit der Adelsbestätigung von Adel keine Rede mehr. Die Bestätigung gilt den persönlichen Verdiensten dreier Bürger, die sich als resp. Rat, Amtmann, Hofpfalzgraf, Offizier in kurmainzischem und kaiserlichem Dienst bewährt hatten. Die Familie besaß zeitweilig das Gut Alt-Jauernick bei Schweidnitz. Der Verbleib des Gutsarchivs ist zur Zeit unbekannt. Nach Ausweis einer gedruckten Stammtafel "v. Hiddessen" (bei THÖNE) reicht es allenfalls ins 16. Jahrhundert zurück.
Die hier verzeichneten Urkunden und Aktenteile sind im Jahre 1998 durch zwei Mitglieder der Familie im Staatsarchiv deponiert worden. Es handelt sich um eine offenbar zu Anfang des 19. Jahrhunderts angelegte Belegsammlung (mit einer schriftlichen Ausarbeitung) zum Zwecke des Nachweises des alten Adels der Familie.
Eine handschriftliche Sammlung von etwa 150 (z. T. lateinischen) Regesten zur Geschichte der Familie (von) Hiddessen, die wohl zum Teil auf der Überlieferung des Gutsarchivs basiert, liegt im Depositum Jacobs, Amsterdam (betr.: Familie v. Kanstein), im Staatsarchiv. Sie umfasst außer Nachrichten zur Familie auch Quellen zur Geschichte von nicht verwandten Trägern des Namens Hiddessen (und ähnlich klingender Namen) und zur Geschichte der von den (v.) Hiddessen bessenen Güter und Rechte, die in die Zeit vor dem Erwerb derselben durch die Familie zurückgehen.
Die Benutzung erfolgt nach der "Verordnung über die Benutzung der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen".
Bestandsgeschichte: Bürgerliche Familie, seit dem 14. Jh. in Warburg ansässig und in hohen städtischen und landesherrlichen Ämtern (Bürgermeister, Richter) tätig.
Form und Inhalt: Die Familie "Hiddessen", heute "von Hiddessen" (Adels- und Wappenbestätigung 1612) gehört zu den namhaften Bürgerfamilien der Neustadt Warburg. Sie ist dort seit dem 14. Jahrhundert ansässig und hat bis ins 18. Jahrhundert ununterbrochen hohe landesherrliche und städtische Ämter innegehabt (Bürgermeister, Richter). Trotz niederadliger Ursprünge ist zur Zeit der Adelsbestätigung von Adel keine Rede mehr. Die Bestätigung gilt den persönlichen Verdiensten dreier Bürger, die sich als resp. Rat, Amtmann, Hofpfalzgraf, Offizier in kurmainzischem und kaiserlichem Dienst bewährt hatten. Die Familie besaß zeitweilig das Gut Alt-Jauernick bei Schweidnitz. Der Verbleib des Gutsarchivs ist zur Zeit unbekannt. Nach Ausweis einer gedruckten Stammtafel "v. Hiddessen" (bei THÖNE) reicht es allenfalls ins 16. Jahrhundert zurück.
Die hier verzeichneten Urkunden und Aktenteile sind im Jahre 1998 durch zwei Mitglieder der Familie im Staatsarchiv deponiert worden. Es handelt sich um eine offenbar zu Anfang des 19. Jahrhunderts angelegte Belegsammlung (mit einer schriftlichen Ausarbeitung) zum Zwecke des Nachweises des alten Adels der Familie.
Eine handschriftliche Sammlung von etwa 150 (z. T. lateinischen) Regesten zur Geschichte der Familie (von) Hiddessen, die wohl zum Teil auf der Überlieferung des Gutsarchivs basiert, liegt im Depositum Jacobs, Amsterdam (betr.: Familie v. Kanstein), im Staatsarchiv. Sie umfasst außer Nachrichten zur Familie auch Quellen zur Geschichte von nicht verwandten Trägern des Namens Hiddessen (und ähnlich klingender Namen) und zur Geschichte der von den (v.) Hiddessen bessenen Güter und Rechte, die in die Zeit vor dem Erwerb derselben durch die Familie zurückgehen.
Die Benutzung erfolgt nach der "Verordnung über die Benutzung der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen".
44 Urkunden(abschriften).
Bestand
German
Friedrich J. L. Heidenreich, Warburger Stammtafeln, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung 43/44 (1985/86), S. 62-64; Götz von Hiddessen, Geschichte der Familie von Hiddessen 1190-2000, o.O. 2013.
Friedrich Joseph Liborius HEIDENREICH: Stammtafel "von Hiddessen", in: "Beiträge zur westfälischen Familienforschung" 43/44 (1986), Nr. 113/114.
Wilhelm THÖNE: Nachrichten zur Soziologie der Familie Thöne genannt Thönemann, v. Tönemann aus Warburg-Altstadt. In: Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde VIII, Heft 10 und 11, 1936. (Sonderdruck im Staatsarchiv).
Friedrich Joseph Liborius HEIDENREICH: Stammtafel "von Hiddessen", in: "Beiträge zur westfälischen Familienforschung" 43/44 (1986), Nr. 113/114.
Wilhelm THÖNE: Nachrichten zur Soziologie der Familie Thöne genannt Thönemann, v. Tönemann aus Warburg-Altstadt. In: Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde VIII, Heft 10 und 11, 1936. (Sonderdruck im Staatsarchiv).
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
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