Hermann von Lichtenberg, Kanzler von König Ludwig von Rom(e), verpflichtet sich für seinen vorgenannten Herren, dem (wolgekornen) Herrn Herzog Heinrich von Kärnten (Cherrende) die Teidigung, die sie miteinander gehabt haben, laut gegenseitig ausgestellter Urkunden zu verschreiben. Siegler: Kanzler Hermann von Lichtenberg
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Tirol Urkunden, BayHStA, Tirol Urkunden 46
251, KLS 338; Innsbrucker Signatur: keine
Tirol Urkunden
Tirol Urkunden >> Urkunden
1327 Feber 20
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Portraitsiegel anh.
Überlieferung: Orig.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Trient
Literatur: MGH, Const. 6, Nr. 249
Originaldatierung: Freitag vor Petri Stuhl
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1327
Monat: Februar
Tag: 20
Äußere Beschreibung: 26 cm x 10,3 cm
Überlieferung: Orig.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Trient
Literatur: MGH, Const. 6, Nr. 249
Originaldatierung: Freitag vor Petri Stuhl
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1327
Monat: Februar
Tag: 20
Äußere Beschreibung: 26 cm x 10,3 cm
Siegel bereits rest. Innsbrucker Schatzarchiv-Rep. lib. V pag. 7: "Herman von Liechtenberg, kaiser Ludwigs cannzler, verspricht herzog Hainrichen von Kärnten bey seinem herrn zu sein, damit er im sein teding halte. Datum Trient vor kathedra Petri."
Lichtenberg: Hermann von
Ludwig IV. (der Bayer), Kaiser
Kärnten: Heinrich VI. Herzog von
Tirol: Heinrich II. Graf von
Trient (ital. Trento, Pr. Trento/Trient, I)
Verschreibung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ
CC0 1.0 Universell