"Langesches Familien Archiv", angelegt wohl von Martin Hugo Lange
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7NL 057 Pfarrerfamilie Lange (Halberstadt) Pfarrerfamilie Lange (Halberstadt)
Pfarrerfamilie Lange (Halberstadt) >> Adolph Gottlob Lange (1778-1831), Rektor von Schulpforta, und Frau Henriette,
Enthält: 1) Strausfurt, 9. Aug. 1883: Postkarte des Pfr. v. Puttkamer aus Strausfurt an Domprediger Martin Hugo Lange in Halberstadt. Er teilt diesem elft, daß Richter und Mitältester Sebastian Lange laut Kirchenbuch von Strausfurt 1666 Aug. 19 gestorben sei. Sein Alter habe 62 Jahre 7 Monate betragen; 2) Bienstedt bei Friemar, 25. Aug. 1879: Der dortige Pfr. T. Serthes antwortet auf eine Anfrage seines Amtsbruders Pfr. Lange vom 22. Aug. 1879 bezüglich Langescher; 4) Abschrift einer Inschrift eines Grabsteins "Leichenstein in Weissensee der Frau Maria Catherina Lange (9. Nov. 1718, Spruch: Psalm 73 Vers 28); 5) Lebensgeschichte von Johann Samuel Lange (26. Nov. 1692n1741) und seines Sohnes Johann Friedrich Lange (25. Jan.1786), undatiert (ca. Ende des 18. Jhs.); 6) "Curriculum Vitae matris meae Justinae Sibyllae Langin", aufgezeichnet von Johann Friedrich Lange; 7) "Der geehrtem ! Langeschen Familie gewidmet von E. A. 0. Gallenberg, Schul-Rector in Weissensee, 1801: Lebensumstände Herrn. Archidiaconi Johann Friedrich Langens", darin inseriert: dessen Abgangszeugnis von Schulpforte an 1754; 8) Eigenhändiger Lebenslauf des Johannes Fridericos Lange vom 16. Okt. 1767 (lateinisch); 9) Eigenhändiges Konzept zu einem Lebenslauf des Johann Friedrich Lange, Leipzig 1768 (lateinisch); 10) Empfehlungsschreiben des Superintendenten-Vikars Johann Paul Becker aus Weissensee für Johann Friedrich Lange zur Vorlage bei den Professoren in Schulpforta, Weissensee, 30. Jan. 1743 (mit aufgedrücktem rotem Lacksiegel); 11) "Registratura, Leipzig den 20. October. 1761" Kgl. sächs. Konsistorium wird vermerkt, daß das Präsentationsschreiben, das der zum Substituten des Archidiakons Becker in Weissensee designierte Johann Friedrich Lange dort abholen sollte, noch nicht geschrieben ist. Lange habe daraufhin gebeten, ihm dieses Schreiben zuzuschicken; 12) "Testimonium Dresdense" vom 19. Sept. 1761 in Abschrift (= Zeugnis für Johann Friedrich Lange über sein vor dem Oberkonsistorium in Dresden abgelegtes Theologieexamen); 13) "Testimonium Lipiense" vom 20. Okt. 1761 in Abschrift (Zeugnis der Universität Leipzig für Johann Friedrich Lange); 14) Zeugnis der Universität Leipzig für Johann Friedrich Lange über seine Befähigung zur Übernahme des Archidiaconats in Weissensee; 15) Ordinationsurkunde des Konsistoriums in Leipzig vom 24. Nov. 1761 für Johann Friedrich Lange zur Übernahme der Substitutenstelle in Weissensee (mit Rest eines aufgedrückten roten Lacksiegels); 16) Kopie einer Erinnerungstafel für Johann Friedrich Lange zu seiner Ordination in Weissensee 1761 (Das Original befand sich 1874 im Besitz des Dompredigers Martin Hugo Lange in Halberstadt, dessen ältester Sohn Gerhard, Student in Berlin, diese Kopie für seinen Onkel Adolf Lange, Pfr. in Bucha, angefertigt hat lt. Vermerk Adolf Langes vom 15. Aug. 1874 auf der Rückseite); 17) Brief Johann Fridrich Langes vorm 1. Sept. 1769, Weissensee, an seine "Hochedle, Hochgeschätzte und Inniggeliebte Demoiselle Braut Justina Sibylla Otto"; 18) Brief der Justina Sibylla Otto an Johann Fridrich Lange in Weissensee, Querfurt 26. Sept. 1769; 19) Brief Johann Friedrich Langes an die Frau Superintendent Ferber geb. Jaeger in Weissensee, Weissensee 9. Aug. 1773; 20) Gedicht von "D.": "1786. Nach dem Ableben des Herrn Archi-Diaconus Lange zu Weissensee, an dessen Frau Wittbe"; 21) "Gewöhnliche Nachricht aus den Kirchenbüchern der Kirche zu St. Petri und Pauli in der Stadt Weissensee" für das Jahr 1786. Unter "N.B." wird der Tod des Archidiacons Lange besonders erwähnt (gedruckt); 22) dasselbe 23) Danksagungsschreiben der Familie Lange an diejenigen, die im Jahre 1801 auf dem Grabe Johann Friedrich Langes ein Denkmal errichtet haben (undatiertes Konzept). Unterschriften: Johanna Eleonora Langin als Witwe, deren Kinder Erdmann Lange, Adolph Gottlob Lange, Johann Samuel Lange, Friderice Augusta Benemannin, Heinrietta Christiane Eleonora Rolofin
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:44 MEZ