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Sessionszimmer und Registratur des Fürstlichen Bergverhörs zu Siegen sowie dessen Verfassung, Jurisdiktion und Auseinandersetzungen mit Ämtern, Mitgliedern und Subalternen
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Sessionszimmer und Registratur des Fürstlichen Bergverhörs zu Siegen sowie dessen Verfassung, Jurisdiktion und Auseinandersetzungen mit Ämtern, Mitgliedern und Subalternen
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 28 a Nr. 34
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 1. Regierung >> 1.4. Justiz (Bergverhör, Hypothekenbücher)
1778-1805
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Beschwerden des Johann Eberhard Keller und Konsorten sowie Grubensteiger und Bergleute bei der Landesregierung zu Dillenburg über die Remedur (Abhilfe) der Siegenschen Bergwerksökonomie (1778-1779); Supplik der Massenbläser und Hammerschmiedezünfte im Siegenschen wegen des dortigen Bergverhörs und der von dieser Instanz angestrebten Beförderung des Stahl- und Eisenhandels (1778); Gutachten der Berg- und Hütten-Commission zu Dillenburg an die dortige Landesregierung über die eingebrachten Suppliken der Massenbläser- und Hammerschmiedezünfte im Siegenschen (11.01.1779, 25.01.1779); Gesuch des Advokaten Johann Heinrich Eißler um Anstellung im Bergverhör zu Siegen (1782); Bericht des Bergrats Stifft über eine Befahrung der Siegenschen Gruben im Jahr 1781 (28.06.1782) Korrespondenzen der Berg- und Hütten-Commission zu Dillenburg mit der dortigen Landesregierung wegen Einräumung eines Sitzungszimmers für das Bergverhör auf dem Oberen oder Unteren Schloss zu Siegen (1786-1787); Korrespondenzen der Berg- und Hütten-Commission zu Dillenburg mit der dortigen Landesregierung betreffend einen Streit zwischen dem Steiger Johann Henrich Schneider zu Oberschelden und dem dortigen Johannes Bender wegen schuldiger Grubengelder (1792); Eingriffe des Bergverhörs zu Siegen in die Amtsgerichtsbarkeit des Amtes Freudenberg (1793); Bericht der Berg- und Hütten-Commission zu Dillenburg über eine bessere Einrichtung des Bergverhörs und dessen Jurisdiktion (24.10.1796); Klärung des Gesuchs des Bergpraktikanten Hermann Feldmann zu Littfeld um Zutritt in das Bergverhör zu Siegen (1799); Planung der Verlegung des Bergverhörs zu Siegen in das Untere Schloss, mit Kostenanschlägen (1800); Korrespondenz wegen der Supplik des Hüttenkommissars Leimbach betreffend einer Vergütung für die Bereitstellung einer Stube seines Wohnhauses für Sitzungen des Bergverhörs in den Jahren 1794-1800 (1801); Gesuche des Markscheiders und Bergverhörsassistenten Johann Jacob Kreutz zu Niederschelden um Erlaubnis zur Beihilfe in Bergmeistereigeschäften und Gestattung der Personaldienstfreiheit (1803-1805); Belohnung des Schichtmeisters Johann Georg Utsch zu Siegen wegen seiner Verdienste um den Gosenbacher Bergbau (1804-1805). Korrespondenten u.a.: Johann Eberhard Keller, J. Irlen, Johann Henrich Meinhardt, Regierungsrat Spanknabe (Dillenburg), von Röder (Dillenburg), Geheimrat von Wülcknitz (Dillenburg), Regierungsrat C. L. von Fürstenwärther (Dillenburg), Justizrat von Rauschard (Dillenburg), Advokat Johann Heinrich Eißler, Bergrat Stifft (Dillenburg), Dapping (Dillenburg), Diesterweg (Siegen), von Witzleben (Dillenburg), Preusche (Dillenburg), J. D. Engels (Siegen), W. Fr. von Schenck (Dillenburg), Becher (Dillenburg), Markscheider Johann Jacob Kreutz (Niederschelden), Wilhelm V. Prinz von Oranien, Schneider (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.