14/13 [fol. 296-301]: Eintreffen der hzgl. Patente für die Apothekenvisitationen. Erläuterungen des Dekans über das Vorgehen bei der Visitation: (1) Auswahl der zu besuchenden Orte. (2) Bekanntmachung der Visitation. (3) Berufung der Chirurgi, Hebammen und geschworenen Weiber. (4) Vorlegung des Visitationspatents. (5) Visitation der Apotheke. (6) Visitation der Hebammen. (7) Visitation der Chirurgi. (8) Anfertigung des Visitationsprotokolls. (9) Rechtl. Grundlagen für das Vorgehen (Apothekenordnung) und Einsicht in frühere Protokolle (10) Einziehung und Weiterleitung von Strafgeldern. Verteilung der Endimenten und der zu visitierenden Orte unter die drei Visitatoren. Sonderregelung für die Offizinen Urach (Streit zwischen dem Physikus Dr. Oettinger und dem Provisor) und Hohentwiel (Erhebung der Diäten).
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14/13 [fol. 296-301]: Eintreffen der hzgl. Patente für die Apothekenvisitationen. Erläuterungen des Dekans über das Vorgehen bei der Visitation: (1) Auswahl der zu besuchenden Orte. (2) Bekanntmachung der Visitation. (3) Berufung der Chirurgi, Hebammen und geschworenen Weiber. (4) Vorlegung des Visitationspatents. (5) Visitation der Apotheke. (6) Visitation der Hebammen. (7) Visitation der Chirurgi. (8) Anfertigung des Visitationsprotokolls. (9) Rechtl. Grundlagen für das Vorgehen (Apothekenordnung) und Einsicht in frühere Protokolle (10) Einziehung und Weiterleitung von Strafgeldern. Verteilung der Endimenten und der zu visitierenden Orte unter die drei Visitatoren. Sonderregelung für die Offizinen Urach (Streit zwischen dem Physikus Dr. Oettinger und dem Provisor) und Hohentwiel (Erhebung der Diäten).
UAT 14/ Medizinische Fakultät (I), Dekanatsakten
Medizinische Fakultät (I), Dekanatsakten >> Protokolle (1734-1858) >> Liber actorum Fac. Med., Bd. I
Jan. 1748 - 10 Apr. 1748
Akte
Liber actorum Fac. Med., Bd. I
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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