Rescript des Herzogs Eberhard Ludwig zu Württemberg, an den Rentkammer-Expeditionsrat und Stadtvogtei-Adjunkten Christoph Ludwig Vischer, Stuttgardt
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A 2 c (Zünfte) Nr. A 2 c (Zünfte) Nr. 3961
A 2 c (Zünfte) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18) >> Bd. 11 Zünfte Seckler
1728 November 9
Regest: Auf den Bericht über die Strittigkeit des Seckler-Handwerks im Land mit den Handwerksgenossen zu Esslingen und Reuttlingen ergeht der Befehl, zunächst die beiden Markmeister +) Stütz und Jenisch, wenn sie ihr Attestat in dieser Sache vom 23. September 1728 zu beschwären sich getrauen, es förmlich beschwören zu lassen, und wenn dies erfolgt sein wird, die Esslinger und Reuttlinger Seckler von dem Losen mit den inländischen Meistern auszuschliessen und sie hinsichtlich des Auslegens ihrer Ware nach der bisherigen, in diesem Attestat angegebenen Observanz durchaus zu behandeln.
Fürstl. Regierungsrat.
Den 23. November 1728 die Markmeister +) nach ihrem freiwilligen Offerto den Eid schwören lassen.
Stadtvogtamt Stuttgardt.
Dass dieses dem Original, das in hiesiger Vogtei Stuttgardt, und der vidimierten (= beglaubigten) Abschrift, die bei unserer Hauptlade liegt, von Wort zu Wort gleichlautet, bezeugt beider Kerzenmeister Unterschrift und Petschaft.
Joh. Michael Schumacher.
Jean Bernard.
Fürstl. Regierungsrat.
Den 23. November 1728 die Markmeister +) nach ihrem freiwilligen Offerto den Eid schwören lassen.
Stadtvogtamt Stuttgardt.
Dass dieses dem Original, das in hiesiger Vogtei Stuttgardt, und der vidimierten (= beglaubigten) Abschrift, die bei unserer Hauptlade liegt, von Wort zu Wort gleichlautet, bezeugt beider Kerzenmeister Unterschrift und Petschaft.
Joh. Michael Schumacher.
Jean Bernard.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Ludwigsburg
Bemerkungen: +) wohl = Marktmeister
Genetisches Stadium: Kopie
Bemerkungen: +) wohl = Marktmeister
Genetisches Stadium: Kopie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ