1461 Sept. 17 (donderstag) - Hof Halsberg (in dem Feld der Fischersgrundt genant, das da ligt in der marck des hofs Halsberg, der do gehort zu dem gotshuß Schontal) Die Notare Johannes Kirssenesser von Wimpfen [am Berg] (Wymphen), Priester des Bistums Würzburg, und Peter Rytknecht von Hilsbach (Hylspach) beurkunden: In ihrer Gegenwart und in der gen. Zeugen forderte Abt Simon mit Beistand von Kantor Konrad Erlach, Gehorsamer des gen. Abts und seines Klosters Schöntal, die ältesten Richter zu Westernhausen (-hußen) Konz Euchtschuh, Konz Koler und Hans Schmid (Schmit) auf, ihm die Markungsgrenze des Hofs Halsberg [gegen Westernhausen und Bieringen] und die Güter des Klosters zu weisen. Nach der Vereidigung der Richter fand die näher beschriebene Markungsbegehung statt zwischen der Hohen Buche und einer markierten Eiche am Weg oberhalb der Hagenklinge, Untergemerk zwischen Bieringer (Biringer) und Halsberger Markung. - Die beiden Notare fertigen hierüber ein Notariatsinstrument und beglaubigen dieses durch Peter Rytknecht geschriebene Instrument mit ihrem Namen, Beinamen und Signet. Zeugen: 1) Junker Erhard von Berlichingen (Birlichingen), 2) Johann Ramung, Pfarrer zu Forchtenberg, 3) Hans Rüdiger, Schultheiß zu Westernhausen, 4) Hans Koler und 5) Ulrich Scholl, beide Richter daselbst Siegler: 1) - 2) die beiden erstgen. Zeugen Ausf. Perg., besch., auf Gaze aufgezogen - 2 Sg. - 2 Notariatssignete mit den U.: S[ignum] Notariatus Johannis Kirssennesser und S[ignum] Petri Rytknecht - Rv.: Instrumentum des undergangs zu Byringen