Registrum statutorum
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LASH, Abt. 400.4 Nr. 16
Leverkus: A 15 - Oncken: I A 12.4
Abt. 400.4 Handschriften: Handschriften des Bistums/Fürstentums Lübeck
Abt. 400.4 Handschriften: Handschriften des Bistums/Fürstentums Lübeck >> 1 Domkapitel
1393-1440
Enthält: Pergamentumschlag, Quart. 58 Blätter. ursprünglich 2 besondere Bände. Bl. 1-37: Buch des Großen Distributors (Distributor maior) über die von ihm verwalteten, wiederkäuflich belegten Gelder mit je ihrer Zweckbestimmung, für genannte Memorien und Konsolationen (ad memorias) oder für genannte andere Zwecke (extra memorias). Kopie von Bl. 1-38 Nr. 182. nämlich 1-3: Statuten, dabei Distribution von Einkünften unter die namentlich genannten Domherren, um 1440 und vor 1472. 4-5r: Fructus redditus et proventus ecclesie, in quibus est reemptio, et in quos usus huiusmodi redditus deputantur. Aufzeichnungen 1393, 1422, 1421, 1427 und undatiert. 5r-7r: Verzeichnis der Domhöfe (Kurien) mit ihren jeweiligen Besitzern (mit Zusätzen bis Anfang 17. Jh.) und mit ihrer Belastung mit Renten. 7r-37v: Wiederkäuflich belegte Gelder. Alte Follierung 1-32. Am Ende unvollständig. Geschrieben 1444, fortgeführt bis 1449. 38a-87: Arnold Westfal, Excerpta registrorum. Anfangs alte Follierung, 1-6. Registrum extractum per rubricas ex quatuor registris ecclesie Lubicensis, in quo nuclius ponitur omnium statutorum, privilegiorum, fundationum, ordinationum ac aliorum diversorum in dictis ecclesie registris contentorum. Exzerpte aus den vier Registern des Kapitels, systematisch geordnet in 4 Teile und 55 Rubriken, angelegt durch den Dekan Arnold Westfal (Bischof 1449, + 1466) 1445, vgl. zu Nr. 14, Bl. 53. Die älteste vorliegende Handschrift des Werkes, geschrieben 1444/1445 oder wenig später. Zahlreiche spätere, mannigfach ergänzte Handschriften, keine der anderen ganz gleich. 88-94: Vikarien in den Lübecker Kirchen und ihre Besitzer. Geschrieben von derselben Hand wie vor, 1444/1445 oder wenig später. Zusätze 16. Jh. Gedruckt: UBBL 1188, 2398, 2449, 2456f, 2461f, 2471 (da Vorlage 1, vgl. Zeile 1002), 2508
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:55 MEZ