Arbeitsverhältnisse der Hofdienerschaft.
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Lit. B Nr. 4241x
StAWt-R Rep. 18 S. 128/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Lit. B Verwaltung
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1815-1818
Enthält u.a.: Holzforderung des Ersten Hofklarinettisten Johann Anton Lott; Ernennung des bisherigen Mundkoch Wenzel Mischofsky zum Küchenmeister; Aufstellung des Küchenpersonals: Küchenschreiber Griebel, Mundkoch Rothenbücher, Küchenjunge Rothenbücher, Keller Franz Ötzel, Küchenmägde Maria Anna Wunsch und Maria Anna Gebb, Hausknechte Buseus, Burkhart, Wittmann, Johannes Schnellbach; Heiratserlaubnis für Johann Rothenbücher und Christina Baer aus Mainz, ehemaliger Kammerjungfer der Frau von Kinningen zu Aschaffenburg; Kleiderausstattung der Bediensteten; Pensionsregelung der Henriette Breisky, der Tochter des Stallmeisters Breisky; Kostgelder für die Hausdienerschaft und die beiden Heubach Geistlichen Gabriel Hiehmer und Franziskus Elbert; Bitte der Berta Bauer, Tochter des verstorbenen Reitknechts Bauer um Weiterbezahlung ihres Mietgeldes; Zahlungen an Madame Carier, Gouvernante der Prinzessin (?); Besoldungsangelegenheiten von Franz Schill, Kutscher Thomas Pschiwill, Johann Reisch, Kindsmagd Herbert, Stubenmägde Rupp und Hell, Mundkoch Lowatsch, Jäger Nöthling, Küchenschreiber Griebel, dem jungen Schweickert, Koch Rothenbücher, dem jungen Saalig, Frotteur Valliard, Franz Zipperich, Reitknecht Franz Kühner, Kutscher Johannes Reisch, Thomas Pschiwill; Bezahlung des Musikdirektors Eichmüller zu Heubach für das Spielen der Orgel in der Schloßkirche; Verlassenschaft der Babette Weigand; Bezahlung der Gouvernante der Prinzessinnen Demoiselle Lynch aus Brüssel; Besoldung der Hofdame Fräulein von Kempf
Darin: Namensliste der mit Kleidern auszustattenden Schloßbediensteten
Darin: Namensliste der mit Kleidern auszustattenden Schloßbediensteten
1 Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ