52) Auf die erteilte Nachricht, dass das Bundesheer demnächst nach Heilbronn, Weinsberg und gegen Franken ziehen wird, wiederholt der Deutschmeister in einem Schreiben an die Bundesräte abermals seinen Wunsch, dass sie doch behilflich sein möchten. Indessen wäre er aber in Sorge, dass seine Untertanen durch die Bundestruppen zu hart mitgenommen und dadurch zur Erstattung seines Schadens untüchtig gemacht werden könnten. Er äußert, dass mit etwa 200 Reitern die noch abtrünnigen Ortschaften zu ihrer Pflicht zurückgebracht werden sollen, woneben er einzelne Untertanen benennt, die sich besonders anhänglich an ihre Obrigkeit bewiesen, auch Kirchenhäuser anführt, welche sich durch Standhaftigkeit ausgezeichnet hätten und deshalb von Einquartierung und Kriegskosten verschont bleiben sollten, 17. Mai 1525

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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