"Spruchkammer und Ministerium"
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30/2000_00057
ID_1268615 NL Mohr-Hanemann, Familie
NL Mohr-Hanemann, Familie >> 4. Erika Hanemann >> 4.3. Korrespondenz
1945-1950
Zeitungsausschnitt Bekanntmachung über die Umgruppierung von Personen in "Mitläufer"; Abschriften von Briefen von Erika Hanemann; Kostenberechung für Spruchkammerverfahren. Schreiben der Militärregierung zur Suspendierung vom Schuldienst 1945; Schreiben des Kultusministeriums; Spruchkammerentscheidung und -bescheinigung und Kostenberechnung; Vorladung des Untersuchungsschausses; Umgruppierungsbescheid von "Minderbestaltete" zu "Mitläufer" Kündigung wegen Spruchkammerverfahren; Bescheinigung zur vorläufigen Unterichtserlaubnis; Bescheinigung der Wiederbeschäftigung in der Oberrealschule Neustadt; Briefabschriften von Erika Hanemann zu ihrer Entlassung, zu ihrem Spruchkammerverfahren, an das Ministerium, etc.; Schreiben ihres Anwalts Dr. Leser mit Leumunds-Schreiben von ehemaligen Schülern, ihrer Vermieterin, etc. mit Abschriften von Erika und Alfred Hanemann (u.a. Brief an ihren Vater zur Rechnung des Anwalts Leser); Schreiben eines Anwalts, der das Mandat ablehnt; Schreiben des Badischen Ministeriums des Kultus und Unterrichts zur Ernennung zur Studienrätin 1950; Eigene Schreiben: Ersuchen an die Militärregierung Privatstunden geben zu dürfen 1946 und 1948, Gesuch zur Ausübung des Berufs der Kunstmalerin und ein Schreiben zum Gesundheitszustand ihrer Mutter; Schreiben des Direktors der Hochschwarzwaldschule Neustadt zur Unterrichtserlaubnis; Schreiben der Militärregierung in Neustadt über die deutschen Beamten und den Erhalt von notwenige Gegenständen. Besonders die Korrespondenz zwischen Dr. Leiser, der Anwalt von Erika Hanemann in ihrer Spruchkammersache, ist interessant, da es darin um die Rechnugnsstellung und Umrechnungskurse geht. Zudem schaltet sich Alfred Hanemann ein.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.
02.05.2025, 10:54 MESZ