Speckpfründe Ludgeri (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
C-Speck Lud
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Archive der Stadt Münster >> Archive der fürstbischöflichen Zeit >> Stiftungsarchiv
Laufzeit: 1512-1819 Inhalt: Das auf dem Verspoel gelegene Armenhaus Speckpfründe Ludgeri, auch Armenhaus Swenthovel nach einer bedeutenden Stifterin genannt, stand unter der Aufsicht des Kirchspiels. Das Gründungsdatum ist nicht bekannt, muß jedoch für die Speckpfründe Ludgeri vor 1503 liegen. Das Armenhaus, das um 1530 gegründet wurde, unterstützte zwölf Frauen und hat bis 1824 bestanden. Bereits 1810 und 1820 wurde es mit zwei beziehungsweise fünf anderen kleinen Armenhäusern zusammen verwaltet. 1824 erfolgte die Zusammenlegung mit dem Großen Armenhaus im vormaligen Klarissenkloster. 22 Urkunden (1512-1727) Rentverschreibungen (1512-1612); Kaufverträge (1591-1727); 19 Akteneinheiten (1555-1819) Verwaltungsangelegenheiten (1591-1802); Archivinventar (1810); Vermögensangelegenheiten, Obligationen, Rentverschreibungen (1555-1808); Rechtsstreitsachen (1682-1776); Nachlaßinventare der Pfründner (1708-1733); Rechnungslegungen (1569-1819); Quittungen und Belege (1706-1804). Umfang: 46 Einheiten (7 Kartons), Handschriftliches Verzeichnis, erstellt von Josef Ketteler (nur Urkunden); Findbuch Almosenkorb, Armenkleidung, Speckpfründe, Zitierung: StdAMs, Stiftungsarchiv, Speckpfründe Ludgeri Literatur: Black, Mechthild, Kirchspielsverwaltung und Armenfürsorge - Das Armenhaus Speckpfründe Ludgeri auf dem Verspoel, in: Stiftungen und Armenfürsorge in Münster vor 1800, hrsg. v. Franz-Josef Jakobi und anderen (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster, N.F., Bd. 17/1), Münster 1996, S. 299-325.
Vorwort: Lage: VerspoelGründungsjahr: um 1530Stifterin: Anna SwichtenhövelZweck: Beherbergung von 12 FrauenTräger: Kirchspiel LudgeriVerwaltung: KirchspielsprovisorenVeränderungen: 1620 Aufnahme einer nicht bekannten Anzahl von Bewohnerinnen des aufgelösten Armenhauses Grabbe; 1810 Übernahme der Verwaltung durch die Wohltätigkeitskommission; 1824 Übernahme in das Große Armenhaus Die Regesten des Stadtarchivs wurden von Dr. Jörg Wunschhofer erweitert und teilweise neu gefasst. Die Urkunden wurden ausgemessen, die Zustandsbeschreibung überarbeitet, die Beschreibung der Siegel und Rückseiten hinzugefügt oder erweitert.
Vorwort: Lage: VerspoelGründungsjahr: um 1530Stifterin: Anna SwichtenhövelZweck: Beherbergung von 12 FrauenTräger: Kirchspiel LudgeriVerwaltung: KirchspielsprovisorenVeränderungen: 1620 Aufnahme einer nicht bekannten Anzahl von Bewohnerinnen des aufgelösten Armenhauses Grabbe; 1810 Übernahme der Verwaltung durch die Wohltätigkeitskommission; 1824 Übernahme in das Große Armenhaus Die Regesten des Stadtarchivs wurden von Dr. Jörg Wunschhofer erweitert und teilweise neu gefasst. Die Urkunden wurden ausgemessen, die Zustandsbeschreibung überarbeitet, die Beschreibung der Siegel und Rückseiten hinzugefügt oder erweitert.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ