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Verwahrung von zehn Urkunden Graf Dietrichs III. von Manderscheid und seiner Söhne Kuno, Johann und Wilhelm durch Abt Johann, Prior und Konvent des Klosters Himmerod.
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Verwahrung von zehn Urkunden Graf Dietrichs III. von Manderscheid und seiner Söhne Kuno, Johann und Wilhelm durch Abt Johann, Prior und Konvent des Klosters Himmerod.
Enthält u.a.: Abschriften mit unvollständigen Inserten der übergebenen Urkunden: Urkunde des erwählten Erzbischof Johann II. von Trier, Graf Johanns II. zu Nassau-Saarbrücken und Wyrichs VI. von Daun vom 27. April 1461 über den Verkauf der Hälfte des Schlosses Wartenstein durch die Grafen Dietrich II. und Dietrich III. von Manderscheid; Urkunde Dietrichs und Jakobs von Daun, Gebrüder, vom 25. Dez. 1440 über den Empfang von Lehensgütern zu Daun von Dietrich II. von Manderscheid; Urkunde Erzbischof Johanns II. von Trier vom 26. Jan. 1471 über die Belehnung Graf Dietrichs III. von Manderscheid mit seinem Teil an der Herrschaft Daun; Urkunde Erzbischof Boemunds II. von Trier vom 16. Juli 1358 über einen Vertrag mit Richard [XI.?], Herr zu Daun; Urkunde Dietrichs und Jakobs von Daun und Katharinas, ihrer Schwester, vom 7. April 1437 über das Gut zu Weiler; Urkunde König Johanns von Böhmen von 1344 über die Bewidmung Lyses von Flenengyngen mit dem Hof Kolbenrait; Urkunde Dietrichs und Jakobs von Daun vom 12. Aug. 1459 über ihre Ansprüche gegen Dietrich [II.?] von Manderscheid; Urkunde derselben von [?] 14[?] über die Versicherung von 40 geliehenen Gulden gegen Dietrich [II.?] von Manderscheid; Urkunde des römischen Königs Wenzel vom 4. Juni 1398 über die Belehnung Ulrichs von Hasenburg und Dietrichs [V.?] von Daun mit Daun; Urkunde Elisabeths von Görlitz, Pfalzgräfin bei Rhein, vom 13. Okt. 1428.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.