Die Mühle unter dem Schloss zu Grebenstein [Burg in der Gemarkung Grebenstein, Gem. Grebenstein, Lkr. Kassel] mit ihrem Nutzen und Gebrauch als Er...
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Urk. 14, 8988
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Moller, Müller, Nr. 12b
A I u, Moeller sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Mu >> Müller (3)
1846 September 16
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Mühle unter dem Schloss zu Grebenstein [Burg in der Gemarkung Grebenstein, Gem. Grebenstein, Lkr. Kassel] mit ihrem Nutzen und Gebrauch als Erblehen. Dieses Lehen hatte in früheren Zeiten Heinrich Müller inne gehabt, war dann an Joachim und Hans Homberger sowie weitere Personen zu verschiedenen Zeiten gekommen, bis es schließlich Johann Heinrich Gerth und seine Ehefrau Anna Katharina, geborene Müller, und später Heinrich Gerth und seine Schwester Anna Maria, verheiratete Jeppe, zuletzt deren Sohn Christian Jeppe als Erblehen in Besitz hatte. Verkauft wurde die Mühle durch Letzteren an Cypriacus Gerth und anschließend an den Grebensteiner Bürger Ludwig Thoner, der 1827 damit belehnt worden war. Dieser hat sie später an den 1846 Belehnten weiter verkauft. Für die Mühle ist jährlich ein Zins von einem Grundgulden, zehn Vierteln Korn, einer Gans, zwei Hühnern, 100 Eiern und 13 Albus zu entrichten. Es besteht die Verpflichtung, im Amt Grebenstein bei Erfordernis mit einem Pferd zu dienen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Schröder, Geheimer Regierungsrat und Lehnsreferent, mit dem Siegel des kurhessischen Lehnssekretärs zu Kassel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Schröder, Geheimer Regierungsrat und Lehnsreferent, mit dem Siegel des kurhessischen Lehnssekretärs zu Kassel
Belehnte/r: Heinrich Theodor Ludwig Müller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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