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Sog. Alte Aktenabteilungen (Pertinenzbestände): Finanzangelegenheiten: Etatswirtschaft, Domänen und Regalien (Bestand)
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Enthält: Der in vier Unterabteilungen (Landesfinanzen, Domanialbesitz in Darmstadt und Bessungen, Domanialbesitz in einzelnen Orten, Bodenschätze) gegliederte Bestand enthält in der ersten Gruppe (Landesfinanzen) die Generalakten (auch Rechnungen und Verzeichnisse), während die Kataster der Kameraldomänen in Bestand G 31 M verlagert wurden. In der zweiten Gruppe finden sich Generalia zum Domanialbesitz in Darmstadt und Bessungen, Akten zu Landkäufen in Darmstadt, auch zur Stadterweiterung, zu den landesherrlichen Gärten, zum Schlossbau und zum Glockenspiel im Schloss, weiter zu einzelnen Haus- und Landkäufen, zum Herrngarten und zur Orangerie in Bessungen sowie zum Garten des Ministers Karl Friedrich v. Moser zu Bessungen. In der dritten Gruppe sind mit bedeutenderen Aktenbeständen Bauvorhaben in folgenden Orten erfasst: Arheilgen, Auerbach, Fürstenlager zu Auerbach, Biblis, Bieberwog, Bobstadt, Braunshardt, Bürstadt, Butzbach, Crumstadt, Dieburg, Dietzenbach, Dornberg, Dornheim, Eberstadt, Echzell, Erbes- Büdesheim, Erfelden, Ermenrod, Ernsthofen, Erzhausen, Finkenhof, Frankenstein, Friedberg, Gernsheim, Gießen, Ginsheim, Goddelau, Gräfenbruch, Gräfenhausen, Grebenau, Griesheim, Groß-Bieberau, Großen-Linden, Groß-Gerau, Groß-Rohrheim, Groß-Umstadt, Grünberg, Grund-Schwalheim, Gundhof, Häuser Hof, Hahn bei Pfungstadt, Hammerau, Haßloch, Hemsbach, Heppenheim, Heuchelheim, Hirschhorn, Hoch-Weisel, Hohensülzen, Ilbersheim, Jägersburg, Kelsterbach, Kirschgarten, Kirtorf, Klein-Auheim, Klein-Krotzenburg, Klein-Rohrheim, Klein-Steinheim, Kloppenheim, Königstädten, Kranichstein, Kürnbach, Lampertheim, Langen, Langstadt, Leeheim, Leihgestern, Lichtenberg im Odenwald, Lindenfels, Lißberg, Lorsch, Lusthausen, Melibokus, Merlau, Mönchbruch, Mönchhof, Mörfelden, Mühlheim, (Bad) Nauheim, Neckarsteinach, Nidda, Nieder-Beerbach, Nieder-Gemünden, Nieder-Klingen, Nieder-Modau, Nieder-Ohmen, Nieder-Ramstadt, Nieder-Weisel, Nordheim, Ober-Beerbach, Ober-Ramstadt, Osthofen, Otzberg, Petterweil, Pfungstadt, Philippseck, Raunheim, Reichelsheim in der Wetterau, Reinheim, Rembrücken, Rendel, Riedhöfe, Ringelshausen, Rockenberg, Rodau bei Dieburg, Rohrheim (Hofgut), Romrod, Roßdorf, Rüsselsheim, Schotten, Seeheim, Seligenstadt, Starkenburg, Steinheim, Stettbach, Stockstadt am Rhein, Trais-Münzenberg, Trebur, Udenhausen, Ulfa, Ulrichstein, Viernheim, Vilbel, Wahlen, Wallernhausen, Wasserbiblos, Wattenheim, Weiskirchen, Weiterstadt, Wembach, Wolfskehlen, Worfelden, Zwingenberg. In der vierten Gruppe (Bodenschätze) sind Akten zu Bergwerken, Steinbrüchen und Hämmern, zum Rheingold und zu den Salinen enthalten, u.a. zu Auerbach, Darmstadt, Nauheim, Ober-Ramstadt, Salzhausen, Wald-Michelbach und Wimpfen. (Ba)
Bestandsgeschichte: Die ehemalige Abteilung XIV des Staatsarchivs, die ursprünglich auch die Salbücher enthielt (heute Bestand C 2) und 1944 infolge der Auslagerungen in einigen Aktengruppen dezimiert wurde, bildet den Kern der heute vier Teilbestände umfassenden Abteilung E 14. Wie die anderen alten Aktenabteilungen (E-Bestände) war auch sie Mitte des 19. Jahrhunderts gebildet worden und baute auf den landgräflich-hessischen Beständen auf, die 1725 von Johann August Buchner in einem ersten Gesamtinventar erfasst worden waren. Eine Neuverzeichnung des Teilbestands 'Domänen und Regalien' (heute Bestand E 14 A) in den Jahren 1914 und 1920 geht auf Ernst Beck zurück (Repertorien C 21 Nr. 146 und 147). Darauf aufbauend begann Jürgen Rainer Wolf unter Einbeziehung von Nachträgen aus der Überlieferung der Kreise (vor allem Vorprovenienzen der Ämter und Oberämter) und der Forstämter (Bestände G 15 und G 38) sowie des Finanzministeriums (Erbbestandsüberlieferung, G 31 A Erbbestände) und des Oberforstkollegs (G 33) ab 1978 mit der Neuverzeichnung dieses Teilbestandes, die er - abgesehen von späteren Nachträgen und Bestandsbereinigungen (z.B. Verlagerung der Domänensachen des 19. Jahrhunderts in Bestand G 31 M) - 1980 durch Erstellung eines vorläufigen maschinenschriftlichen Repertoriums abschloss.
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS)
Findmittel: DV-Findbuch mit Vorbemerkung, Provenienzübersicht, Konkordanz (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/e14a_vorwort.pdf) und Index, erstellt auf der Basis der Verzeichnung von Jürgen Rainer Wolf von Hans Dieter Ebert
Referent: Lars Adler, Barbara Tuczek
41,125 m (330 Kartons)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.