Ersuchen des königlich polnischen und kursächsischen Oberamts Dresden an die Mittelrheinische Reichsritterschaft um Übermittlung einer Ladung im Prozeß des Johann Jacob von Brawe vor dem sächsischen Oberappellationsgericht gegen Sophia Juliana von Hesberg, Witwe des verstorbenen sächsischen Regierungsrats Christian Ludwig von Hesberg, geborene von Kahn, sowie ihren Vater Johann Heinrich von Kahn als Mitvormund ihrer unmündigen Töchter, wohnhaft auf einem bei der Mittelrheinischen Reichsritterschaft immatrikulierten Gut zu Idstein
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Ersuchen des königlich polnischen und kursächsischen Oberamts Dresden an die Mittelrheinische Reichsritterschaft um Übermittlung einer Ladung im Prozeß des Johann Jacob von Brawe vor dem sächsischen Oberappellationsgericht gegen Sophia Juliana von Hesberg, Witwe des verstorbenen sächsischen Regierungsrats Christian Ludwig von Hesberg, geborene von Kahn, sowie ihren Vater Johann Heinrich von Kahn als Mitvormund ihrer unmündigen Töchter, wohnhaft auf einem bei der Mittelrheinischen Reichsritterschaft immatrikulierten Gut zu Idstein
2, 1275
Organisations- und Aktenzeichen: 2, Acta die von Fürsten und Ständen des Reichs an die Mittelrheinische Ritterschaft und vice versa erlassene Requisitorialien betr. Zum Mittelrheinisch Ritterschaftl. Archiv Repos. XIV. Lit. C.
2 Mittelrheinische Reichsritterschaft
Mittelrheinische Reichsritterschaft >> 6 Familien >> 6.8 Namen H... >> 6.8.9 von Hesberg
1761-1762
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
04.04.2025, 08:03 MESZ