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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Envoyé Anders Leyonstedt in Berlin
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Enthält: Korrespondenz vom 1. März bis 15. November 1700 und vom 12. April 1704 bis 29. Juni 1710 (schwed.), u.a. zu folgenden Inhalten: zum Eintritt französischer Offiziere in schwedische Kriegsdienste (1700); zum Kriegsverlauf, insbesondere zum geplanten Einmarsch schwedischer Truppen in Sachsen und zu den Reaktionen Brandenburgs und anderer europäischer Mächte darauf (1700, mit Anlagen); zu Angelegenheiten des preußischen Hofes, u.a. zu zeremoniellen Fragen und zu Tod und Beerdigung der Königin Sophie Charlotte (1704/05); zu den Entwicklungen in Polen und zum weiteren Kriegsverlauf (1704-1710, mit Anlagen), auch zum Frieden von Altranstädt von 1706 und zur Einnahme Elbings durch Russland (1710); zu diplomatischen Angelegenheiten; zur Streitsache der Alheit Prigge, Tochter des Johann Prigge aus Sandstedt im Amt Hagen (1704, mit Gesuch der Tochter um Unterstützung); zu den Streitigkeiten zwischen den Herzögen von Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz (1704); zur Verhaftung des russischen Gesandten Johann Reinhold von Patkul in Dresden (1705); zur Eutin'schen Sache (1705/06); zur Geburt des preußischen Kronprinzen Friedrich Ludwig, Prinz von Oranien (1707); zur Äbtissinnenwahl in Quedlinburg (1708); zur Ernennung Leyonstedts zum königlich-schwedischen Kanzleirat (1710) auch: Gesuch der Elisabeth Arends, Witwe des Schlossers Andreas Fritsche, an den schwedischen König aus Berlin vom 28. Juli 1708 um Verabschiedung ihres Sohnes Andreas aus schwedischen Kriegsdiensten; Gesuch des Offiziers Baron de Montbel aus Berlin vom 29. November 1709 um sicheres Geleit
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Leyonstedt, Anders, Envoyé, Berlin Sophie Charlotte, Königin in Preußen, geb. Herzogin von Braunschweig-Lüneburg Prigge, Alheit, Berlin Prigge, Johann, Sandstedt Patkul, Johann Reinhold von, Gesandter, russischer, Verhaftung Friedrich Ludwig, Kronprinz in Preußen, Prinz von Oranien Arends, Elisabeth, verw. Fritsche, Berlin Fritsche, Andreas, Schlosser, Berlin Montbel, N.N. Baron de, Offizier
Korrespondenz, Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur Kriegsdienste, schwedische Kriegsverlauf, Großer Nordischer Krieg Hof, preußischer Zeremonien, Hof, preußischer Äbtissinnenwahl, Quedlinburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.