Der Deutschmeister Ulrich von Lentersheim [Gde. Ehingen/Lkr. Ansbach] bekennt, dass der verstorbene Komtur der Deutschordenskommende in Ulm [abgegangen, Bereich Bahnhofstraße 11-13, Bahnhofstraße 5, Parz. 281/1 und 281/3] Simon von Leonrod [Ruine bei Leonrod Gde. Dietenhofen/Lkr. Ansbach] der Ulmer Kommende zwei Höfe und eine Selde in Mörslingen ("Merszlingen") [Gde. Finningen/Lkr. Dillingen], einen Hof in Deisenhofen ("Dysenhoffen") [Stadt Höchstädt/Lkr. Dillingen], eine Selde in Straß ("Stretzen") [Gde. Nersingen/Lkr. Neu-Ulm], eine Selde in Höchstädt [Lkr. Dillingen] und ein Gehölz in Staufen [Gde. Syrgenstein/Lkr. Dilligen] verschafft hat. Dafür soll man in der Kommende pro Jahr vier Begängnisse für ihn und seinen Knecht Johann Zorn mit Vigilien und Seelmessen halten. Der Deutschmeister bewilligt und bestätigt diese Stiftung und ordnet deren Durchführung gemäß den von dem Komtur erlassenen Vorschriften an.