Deutscher Orden, Ballei Franken: Kommenden in Bayern (Akten der Regierung zu Mergenheim bzw. des Landkomturs der Ballei Franken) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 329
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Deutscher Orden >> Ballei Franken
1392-1805
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand enthält Akten der 1789 in das Meistertum inkorporierten Landkommende Ellingen, deren Archiv danach nach Mergentheim überführt wurde, sowie Unterlagen der Regierung Mergentheim (ab 1790) über in Württemberg gelegene Besitzungen der Kommenden Ellingen mit den dieser nachgeordneten Ämtern Dinkelsbühl (Obervogteiamt) und Nördlingen (Kastenamt) sowie der Kommenden Öttingen, Rothenburg und Würzburg.
Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand enthält Akten des Landkomturs der Ballei Franken des Deutschen Ordens, von 1790 an der Regierung zu Mergentheim, über die ehemaligen Deutschordenskommenden und -ämter der Ballei im jetzigen Bayern soweit sie heute württembergische Orte betreffen. Die in dem Repertorium ebenfalls nachgewiesenen Aktentitel von Archivalien, die sich auf Bayern beziehen, sind in der Zwischenzeit nach dort abgegeben worden. Der Bestand selbst wurde um 1930 von Dr. K.O. Müller an Hand älterer Aufnahmen neugebildet und bis zur Erstellung der Gesamtübersicht im Jahre 1937 als Repertorium 37 der Deutschordensakten des Staatsarchivs Ludwigsburg geführt. Vor der Aufteilung des Deutschordensarchivs auf die Nachfolgestaaten bzw. seiner Überführung nach Ludwigsburg lagerten die Akten in Mergentheim. Sie gehörten dort folgenden Bestände an: Obervogteiamt Dinkelsbühl (Repertorium 66) Kommende Ellingen (Repertorium 67) Kastenamt Nördlingen (Repertorium 69) Kommende Öttingen (Repertorium 71) Kommende Würzburg (Repertorium 72) Kommende Rothenburg o.d. Tauber (nicht bekannt) 1966 hat Staatsarchivrat Dr. Seiler die Aktentitel des veralteten Zettelrepertoriums überarbeitet. Der Unterzeichnete brachte die Ordnungsarbeiten im Jahre 1970 zum Abschluß. Der Bestand umfaßt 157 Büschel auf 2,3 lfd. m. Ludwigsburg, November 1970 W. Bürkle
Der Bestand enthält Akten der 1789 in das Meistertum inkorporierten Landkommende Ellingen, deren Archiv danach nach Mergentheim überführt wurde, sowie Unterlagen der Regierung Mergentheim (ab 1790) über in Württemberg gelegene Besitzungen der Kommenden Ellingen mit den dieser nachgeordneten Ämtern Dinkelsbühl (Obervogteiamt) und Nördlingen (Kastenamt) sowie der Kommenden Öttingen, Rothenburg und Würzburg.
Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand enthält Akten des Landkomturs der Ballei Franken des Deutschen Ordens, von 1790 an der Regierung zu Mergentheim, über die ehemaligen Deutschordenskommenden und -ämter der Ballei im jetzigen Bayern soweit sie heute württembergische Orte betreffen. Die in dem Repertorium ebenfalls nachgewiesenen Aktentitel von Archivalien, die sich auf Bayern beziehen, sind in der Zwischenzeit nach dort abgegeben worden. Der Bestand selbst wurde um 1930 von Dr. K.O. Müller an Hand älterer Aufnahmen neugebildet und bis zur Erstellung der Gesamtübersicht im Jahre 1937 als Repertorium 37 der Deutschordensakten des Staatsarchivs Ludwigsburg geführt. Vor der Aufteilung des Deutschordensarchivs auf die Nachfolgestaaten bzw. seiner Überführung nach Ludwigsburg lagerten die Akten in Mergentheim. Sie gehörten dort folgenden Bestände an: Obervogteiamt Dinkelsbühl (Repertorium 66) Kommende Ellingen (Repertorium 67) Kastenamt Nördlingen (Repertorium 69) Kommende Öttingen (Repertorium 71) Kommende Würzburg (Repertorium 72) Kommende Rothenburg o.d. Tauber (nicht bekannt) 1966 hat Staatsarchivrat Dr. Seiler die Aktentitel des veralteten Zettelrepertoriums überarbeitet. Der Unterzeichnete brachte die Ordnungsarbeiten im Jahre 1970 zum Abschluß. Der Bestand umfaßt 157 Büschel auf 2,3 lfd. m. Ludwigsburg, November 1970 W. Bürkle
157 Büschel (2,3 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
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