Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft)
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Mappe Z 22
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4.45. Nachlaß Frithjof Sielaff
Nachlaß Frithjof Sielaff >> 02. Berufliche Tätigkeit >> 02.01. Universität Greifswald
1937- 1943
Enthält v.a.: Anträge, Ablehnung und Bewilligung, Befürwortungen und Gutachten zur Bereitstellung von Mitteln für: Forschungsvorhaben, Druckkostenzuschüsse, Papier, Honorare, Stipendien, Reise- und Sachausgaben. - Kostenzusammenstellungen. - Rechnungen. - Reisekostenrechnungen. - Zusammenarbeit und Schriftwechsel mit dem Reichsinstitut für Ältere deutsche Geschichtskunde (Monumenta Germanaie Historica), Präsident Prof. Theodor Mayer (Berlin), vorher Rektor der Universität Marburg. - Schriftwechsel mit dem Verein für Landeskunde von Niederdonau und Wien betr. Einstellung der Zeitschrift "Unsere Heimat" wegen Papiernot. - Fortführung und Planung der Gemeinschaftsarbeiten im Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften, dabei: Beschaffung von ausländischem Material und Literatur über das Archiv des Kriegseinsatzes der Geisteswissenschaften (Berlin), Kein Tagungsverbot für Arbeitsbesprechungen, Bücherliste zur Buchwoche 1941, Anteil an der geisteswissenschaftlichen Buchausstellung, Einladung zur Sitzung der Leiter der Arbeitsgemeinschaften im Kriegseinsatz, Arbeitsplan der Arbeitsgemeinschaft der Völkerrechtler im Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften. - Unterstützung des "Deutschen Archivs für Geschichte des Mittelalters". - Regelung bei Zahlungen für "Untersuchungen über Urkundenfälschung". - Richtlinien für die Verwendung und Verrechnung der Sachbeihilfen. - Einladung zu Tagungen.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:30 MEZ