Streitigkeit zwischen Carl Friedrich Erler als Besitzer des Vorwerkes ABC bei Freiberg gegen Meister Christian Benjamin Krause als Besitzer der Sensenhammermühle und Grundherr des Berggebäudes Neuer Morgenstern Erbstolln am Muldenberg wegen der von Erler sowohl wegen des Erbkuxes als auch wegen der Erz- und Pochwerksfuhren der Grube erregten Irrungen
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Streitigkeit zwischen Carl Friedrich Erler als Besitzer des Vorwerkes ABC bei Freiberg gegen Meister Christian Benjamin Krause als Besitzer der Sensenhammermühle und Grundherr des Berggebäudes Neuer Morgenstern Erbstolln am Muldenberg wegen der von Erler sowohl wegen des Erbkuxes als auch wegen der Erz- und Pochwerksfuhren der Grube erregten Irrungen
40010 Bergamt Freiberg, Nr. 3463 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: C 7
40010 Bergamt Freiberg
40010 Bergamt Freiberg >> 09. Rechtsprechung des Bergamts >> 09.03. Streitige Gerichtsbarkeit >> 09.03.02. Streitigkeiten mit Grundbesitzern, Ansprüche auf den Grundkux und Bergwerksfuhren, auch Enteignungen
1796 - 1798
Enthält: Von Erler behauptetes Eigentumsrecht am Grund und Boden des Berggebäudes sowie dem Muter und zugleich damaligen Besitzer der Sensenhammermühle, Schichtmeister Johann Christoph Müller, unterstellte Anmaßung des Grundstückes.- Belehnung v. 1741 (Abschrift).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:45 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.05 Berg- und Hüttenverwaltung (Tektonik)
- Bergamt Freiberg (Bestand)
- 09. Rechtsprechung des Bergamts (Gliederung)
- 09.03. Streitige Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 09.03.02. Streitigkeiten mit Grundbesitzern, Ansprüche auf den Grundkux und Bergwerksfuhren, auch Enteignungen (Gliederung)