Angelegenheiten der Familie des Pächters des hebräischen Bücherhandels in Königsberg Israel Moses Friedlaender
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II. HA GD, Abt. 7, II Nr. 4515
II. HA GD, Abt. 7 Ostpreußen und Litthauen
Ostpreußen und Litthauen >> 02 Polizeiverwaltung (Materien), 1644 - 1827 >> 02.073 Ansiedlung bzw. Ausweisung von Juden, Gewährung bzw. Beschränkung von Asyl, Erwerbs- und Religionsausübung >> 02.073.05 Beaufsichtigung des jüdischen (Gemeinde-) Lebens in Königsberg sowie in den anderen Städten beider Kammerdepartements >> 02.073.05.01 Beaufsichtigung des jüdischen (Gemeinde-) Lebens in Königsberg
1752 - 1798
Enthält v. a.:
- Erteilung einer Konzession für Bendix Israel Friedlaender zur Ansetzung in Königsberg als 1. Kind auf das Schutzprivileg seines Vaters Israel Moses Friedlaender und zur Heirat der Tochter Malca des Schutzjuden Joseph Simon, 1752 - 1753
- Erteilung einer Konzession für Israel Moses Friedlaender zum ferneren Besitz seines Hauses in Königsberg, 1764
- Generalschutzprivileg für Israel Moses Friedlaender und seine drei jüngsten Kinder Nathan, Moses und Jochwed, 1766
- Erteilung einer Konzession für Israel Moses Friedlaender zur Verheiratung seiner Tochter Jochwed mit Jacob Goldschmidt aus Hamburg und deren Ansetzung in Königsberg, 1767
- Ansetzung des Nathan Friedlaender als Ordinarius in Königsberg und dessen Verheiratung mit der Tochter Fetchen des verstorbenen Hamburger Schutzjuden Levin Goldschmidt, 1770 - 1772
- Erteilung einer Konzession für Bendix Israel Friedlaender zur Ansetzung seines ältesten Sohnes Simon Bendix Friedlaender als 1. Kind, 1776 - 1777
- Erteilung einer Konzession für Nathan Friedlaender zur Wiederverheiratung mit der Schwester Elka seiner verstorbenen Frau, 1779
- Erteilung einer Konzession für Bendix Israel Friedlaender zur Verheiratung seiner Tochter Bune mit dem Sohn des verstorbenen Königsberger Schutzjuden Heymann David, Marcus Heymann, und deren Ansetzung in Königsberg, 1785 sowie Verzeichnis des von der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin erworbenen Porzellans im Wert von 300 Reichstalern, 1785.
- Erteilung einer Konzession für Bendix Israel Friedlaender zur Ansetzung in Königsberg als 1. Kind auf das Schutzprivileg seines Vaters Israel Moses Friedlaender und zur Heirat der Tochter Malca des Schutzjuden Joseph Simon, 1752 - 1753
- Erteilung einer Konzession für Israel Moses Friedlaender zum ferneren Besitz seines Hauses in Königsberg, 1764
- Generalschutzprivileg für Israel Moses Friedlaender und seine drei jüngsten Kinder Nathan, Moses und Jochwed, 1766
- Erteilung einer Konzession für Israel Moses Friedlaender zur Verheiratung seiner Tochter Jochwed mit Jacob Goldschmidt aus Hamburg und deren Ansetzung in Königsberg, 1767
- Ansetzung des Nathan Friedlaender als Ordinarius in Königsberg und dessen Verheiratung mit der Tochter Fetchen des verstorbenen Hamburger Schutzjuden Levin Goldschmidt, 1770 - 1772
- Erteilung einer Konzession für Bendix Israel Friedlaender zur Ansetzung seines ältesten Sohnes Simon Bendix Friedlaender als 1. Kind, 1776 - 1777
- Erteilung einer Konzession für Nathan Friedlaender zur Wiederverheiratung mit der Schwester Elka seiner verstorbenen Frau, 1779
- Erteilung einer Konzession für Bendix Israel Friedlaender zur Verheiratung seiner Tochter Bune mit dem Sohn des verstorbenen Königsberger Schutzjuden Heymann David, Marcus Heymann, und deren Ansetzung in Königsberg, 1785 sowie Verzeichnis des von der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin erworbenen Porzellans im Wert von 300 Reichstalern, 1785.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
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- Generaldirektorium (Tektonik)
- Territorialdepartements (in Anlehnung an die Behörden-Einteilung von 1804) (Tektonik)
- Ostpreußisches, Litthauisches und Westpreußisches; Südpreußisches; Neuostpreußisches Departement (Tektonik)
- Ostpreußen und Litthauen (Bestand)
- 02 Polizeiverwaltung (Materien), 1644 - 1827 (Gliederung)
- 02.073 Ansiedlung bzw. Ausweisung von Juden, Gewährung bzw. Beschränkung von Asyl, Erwerbs- und Religionsausübung (Gliederung)
- 02.073.05 Beaufsichtigung des jüdischen (Gemeinde-) Lebens in Königsberg sowie in den anderen Städten beider Kammerdepartements (Gliederung)
- 02.073.05.01 Beaufsichtigung des jüdischen (Gemeinde-) Lebens in Königsberg (Gliederung)