Nachlassangelegenheit Hans Frye
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B-Vormund, 163
B-Vormund Vormundschaften (Causae pupillares)
Vormundschaften (Causae pupillares) >> 1601-1700
1628
Enthält: I. Verzeichnis des Nachlasses des plötzlich und ohne Testament am 25.3.1628 verstorbenen Hans Frye uffm Örtchen an der Pferdestegge, der mit der verstorbenen Margarete Kock verheiratet war. Als Sachverständiger wird hinzugezogen Goldschmied Johan Hamicholt. Verzeichnet werden Obligationen etc. von Schulte Forckenbeck in Lüdinghausen; Gebrüder Berndt und Johan Forckenbeck 1613; Jost Stumminck in Ottmarsbocholt; Jost Stumpman und Ackerman daselbst; Johan Twenhoven zu Angelmodde 1602; Henrich Kerckering zu Alberslo 1609; Martin Vorschepol zu Greven 1624; Elisabeth Hausbrandt, Witwe Hummels in Nottuln 1604; Kaspar Eveker oder Gildeman in Bösensell 1602; Evert Foppe, jetziger Gildeman in Bösensell 1626; Henrich Ellinckhusen in Beckum 1627; Rötger Aldrup in Greven 1622; Herman Schürckman in Ennigerloh 1627; Herman Holtrup in Altenberge 1615; Herman Buschmeier 1620; Johan von der Rhur zur Offer (=Haus Ruhr) 1601; Johan Bennebömer in Notlen (Nottuln) 1627; Jost Westarp in Freckenhorst 1621; Christian Lindart 1596; Johan Ackerman und Anna Essing 1626; Woortman in Ostenfelde 1624; Große-Hülsow in Bullern (Buldern) 1617; Johan Tewes in Freckenhorst 1625; Jost Freie zu Freckenhorst; Peter Jockmaring in Wolbeck 1619; Herman Betting in Greven 1613; Johan Busman 1618; Dirich Heiming in Dülmen 1619; Friedrich ufm Ham 1616; Paul Meier zu Hinnefelt im Kirchspiel Harsewinkel 1614; Bernd Brüggeman in Mecklenbeck 1619; Henrich Gessman in Notteln (Nottuln) 1620; Johan Kellman in Dülmen 1607; Matthäus Elperman 1614; Jörgen Stryttman in Sendenhorst 1621; Anders von Werden 1617; Albert Potken 1619; Gerd Tanebeck in Westbevern 1618; Johan Klocke in Schöppingen 1622; Herman Hülskötter 1621; Lambert Sarbeck zu Albersloh 1615; Henrich Kock in Dülmen 1622; Henrich Nünning in Freckenhorst 1624; Diterich zum Naerde, Bürgermeister in Billerbeck; Gerd Ohtmarink in Greven; Wilm Farversell in Freckenhorst 1610; Wilm Schackman und Tonis Grise in Freckenhorst 1612; Johan und Engelbert von Werne 1624; Johan Wischman in Bullern 1627; Martin Vorspoel 1622; Herman Sarbeck bzw. Anna Travelman, Witwe Lambert Buck, 1560; Vrede zu Holtrup im Kirchspiel Greven 1600; Herman Herweg zu Handorf (für Katrina von Werden) 1595; Johan Stapperfenne 1613; Bernd und Johan Hoffkamp 1628; Eheleute Dieterich Morrien zum Stöver und Gertrud von Dincklage 1615. II. Entwurf eines Testaments des Johan Freye (Hans Frye). Bedacht werden 1. Sein Pate Johan Velthaus, Vikar im Alten Dom; 2. Die Schwester seiner verstorbenen Frau: Enneken, Witwe Lukas Dreihaus und deren Tochter Greteken; 3. Sein Vetter Johan Dreihaus; 4. Seine Schwester Katharina, Witwe Sterneman, und deren Tochter Enneke Sterneman; 5. Seine Schwester in Angelmodde und deren Kinder; 6. Seine Haushälterin Christine Freye, Tochter seines verstorbenen Bruders Dieterich Freie in Sendenhorst, und deren Schwestern Elsken und Trine sowie deren Brüder Johan und Gerd Freie, welche verreist sind; 7. Sein Vetter Arnold Achterman und dessen 3 Kinder, darunter Johan; 8. Christine, Tochter des Jost Kock, des Bruders seiner verstorbenen Frau; 9. Die vier Kinder des verstorbenen Henrich Kock bei Rissbecke; 10. Sein Halbbruder Herman; 11. Elsken, Tochter des M. Johan Selcking; 12. Anna Werneke; 13. Die Kinder der verstorbenen Barbara Meiners; 14. Witwe Sebastian Moderson geb. Ursula Loges; 15. Sein Pate Johan Bomer; 16. Notar Jürgen Deitmers; 17. Witwe Henrich Meiners im Hospital; 18. Frau Arnold Aschebrock geb. Margarete zum Thie; 19. Die Kinder des verstorbenen Rütger Kreienborg; 20. Lic. Reinhard Ketwegh und Godfrid Otterstedde als Testamentsvollstrecker. III. Briefwechsel zwischen den Städten Münster und Amsterdam bezüglich des Johan Frye genannt Johan Dyritt aus Sendenhorst, der in Amsterdam auf der Uhlenborg wohnt, und des Gerd Frye, der ebenfalls in Amsterdam wohnt (siehe II unter 6.), welche Intestaterben des Hans Frye sind. IV. Original-Geburtsbrief des Hans Frye vom 22.4.1592. Vor Herman Moddeman, vom Domkapitel verordnetem Richter der Stadt Lüdinghausen, bekunden Christopher Holscher und Friedrich Culman in Lüdinghausen (zitiert durch den Fronboten Wilhelm Schmiddes), dass Johan Freie der eheliche Sohn des Johan Freie und der Anna Heitman in Lüdinghausen ist. Zeugen: Johan van Beveren und Johan Bowmeister. Notar und Gerichtsschreiber: Werner Kolchorst.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:06 MEZ