Nachkriegspolitik: Grundsätzliches, Broschüren usw.
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Na 044 - 004
Na 044 Georg Artur Meistermann
Georg Artur Meistermann
(1941) 1945 - 1946
Enthält: "Freunde soweit weg": Schreiben unterzeichnet "Eurer Kfr. Manfred von Fahrt-Dünaburg" über Stimmung und Sinn des Soldatendaseins; Einheitsgewerkschaft Nr. 6, Juni 1945: Schulungsmaterial 2; Amtliche Mitteilungen für den Rhein-Wupper-Kreis Nr. 1, 18.6.1945; Auszüge aus Reden und Predigten des Bischofs Franz Rudolf bzw. Franz Josef von Trier 1941 (Umdruck); Probleme der Gegenwart, Broschüre der KPD mit Aufruf zur Bildung von ANTIFA-Ausschüssen, 1945 (Umdruck); Aufruf der KPD, Berlin 11.6.1945; Manifest des Nationalkomitees "Freies Deutschland" an die Wehrmacht und an das deutsche Volk, Juli 1943, gedr. 1945; Einheit, Aufbau Demokratische Erneuerung, Heft Berlin 1945; Fritz Fugmann: Wer ist Schuld am Kriege, Schriften zur deutschen Erneuerung 6 (Volk und Vaterland. Kriegsgefangenen-Zeitung der Bewegung "Freies Deutschland" für den Westen, Paris; Für internationale Solidarität - gegen internationale Verbrecher; Flugblatt der KPD (Solingen) gegen Plünderungen und Morde durch Ausländer (ehem. NS-Zwangsarbeiter), 1945; Das demokratische Deutschland, hrsg. AG "Das demokrat. Deutschland" (J. Wirth, W. Hoegner, Otto Braun, J.J. Kindt-Kiefer, H.G. Ritzel: Aufruf, 14 S.; Um die Schuld des Einzelnen. Kollektivschuld - persönliche Schuld, 5 S.; Programm der fortschrittlich-demokratischen Bewegung, Solingen 1945; Von der Einheit der Parteien zur Einheit des Volkes (aus Deutsche Volkszeitung Berlin); Befehl Nr. 2 des Obersten Chefs der sowj. milit. Administration, Berlin 10.6.1945: Zulassung antifaschistischer Parteien, freier Gewerkschaften; Aufhebung aller faschistischen Gesetze usw.; Grundsätze - Motto: Alles erneuern in Christo; Gedanken über die Bildung einer Partei der Sammlung zum Wiederaufbau des staatlichen Lebens, 18.5.45 (vermutl. v. A. Meistermann); Karl Herz, Der Weg zur Demokratie, aus: Die freie Tribüne 9/10 Okt. London 1944, W. Koenen: Selbstverwaltung ist Demokratie, aus: ebd. Nov. 1944 (Schriften der Erneuerung 1945); Grundsätze und Richtlinien der SPD (Solingen, Abschrift vom 14.7.45); W. Pieck: Feste Einheit der demokratischen Kräfte (aus: Deutsche Volkszeitung 13.6.45); Die Weltkonferenz der Gewerkschaften und die Aufgaben der deutchen Gewerkschaftler (London 6.-17. Feb. 45); KPD Solingen: An die werktätige Bevölkerung der Klingenstadt: Männer, Frauen und Jugend (Umdruck 12 S., Anf. Nov. 45); Konzertprogramm des Kirchbauvereins St. Josef, Krahenhöhe, am 4.7.43 (Rücks. verwendet); Hubert Schröder: Personenwahl, nicht Listenwahl; Denkschrift der deutschen Katholiken an die Besatzungsmächte, Juli 1945; Handzettel der CDU, Köln Jan. 1946; Rundfunkrede von Konrad Adenauer über das Programm der CDU, 6.3.46; Pfarrer Lutze, Wuppertal: Ist in evangelischer Sicht eine christliche Partei nötig oder möglich? (Schriftenreihe der CDU des Rheinlandes 6, Köln); SPD Bezirk Niederrhein: Richtlinien für die Parteiarbeit; Bodenreform, 1946 als Manuskript für die Siedlergemeinschaft hg. v. J.C. Rossaint
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ