Praeses und Beisitzer des Evangelischen Konsistoriums in der Königlichen Freien Stadt Thorn schildern die Not der Evangelischen Gemeinde in der benachbarten Stadt Ragowa, in die diese durch die gewaltsame Unterdrückung ihrer seit 1592 privilegierten Religionsausübung durch den Bischof von Kulm geraten ist, und bitten alle Anhänger des evangelischen Glaubens um eine Spende, damit die evangelische Gemeinde zu Ragowa ein gefordertes Privilegiengeld von 8.000 Reichstalern zahlen und ihre niedergerissene Kirche und Schule wieder aufbauen könne. Vorzeiger des Briefes ist Heinrich Grabenhorst, Bürger der Stadt Thorn. Unterschrift: "Christian Francke p[ro] t[empore] Consist[orio] Praeses m[anu] p[ro]pria"

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