Einzelakten betr. Krämer, Handelsleute und Fabrikanten (G)
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Best. 21: Bürgerliches, Zunftwesen
Best. 21: Bürgerliches, Zunftwesen >> Krämerzunft und Handelsstand
1761-1797
Enthält: Kaspar Gärtner, Gastwirt, von Dirmstein (1791); Philipp Gebhard, Tabak- und Fayencenhändler (1787); Johann Adam Geiberger (1780); Heiratsvertrag von Johann Michael Gerlach (1761); Anton Karl Geschwendt (1790); Franz De Georgi, Schokoladenfabrikant, von Mailand (1778, 1780, 1786, 1788); Gouverne, Hutfabrikant, von Lüttich (1782-1784, 1786); Andreas Gräber, Zitronenhändler (1787); Ignaz Grebert, Zitz- und Kurzwarenhändler (1789); Johann Georg Grebert (Zitz- und Kattunhändler (1791); Großmann, Schreibmaterialhändler; Maria Elisabeth Grüber (1791); Jakob Gunst, Weinhändler (1797)
Akten und Einzelstücke
Der Handelsstand wurde 1747 von der Krämerzunft getrennt. Zur Krämerzunft wurden auch die Seifensieder, Zuckerbäcker und Wachszieher gezählt.
Gärtner, Kaspar
Gebhard, Philipp
Geiberger, Johann Adam
Georgi, Franz de
Gerlach, Johann Michael
Geschwendt, Anton Karl
Gouverne, ...
Gräber, Andreas
Grebert, Ignaz
Grebert, Johann Goerg
Großmann, ...
Grüber, Maria Elisabeth
Gunst, Jakob
Dirmstein
Lüttich
Mailand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ