Anna Susanna Piechowski, geborene von Pisnitz, teilt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen mit, dass sie nach den vergeblichen Versuchen, ihr Geld zu erlangen, Kaiser Ferdinand III. und Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen um Vermittlung gebeten habe. Sie ersucht sie, ihr und ihnen nicht noch mehr Mühe und Unkosten zu verursachen, und fordert sie auf, den Boten- und Wartelohn zu bezahlen, nämlich für jede Meile 9 Kreuzer und tägliches Wartegeld 12 Kreuzer, sowie die vor acht Jahren aufgelaufenen Unkosten samt Botenlohn, die sich auf 18 Gulden und etliche Kreuzer belaufen. Ein Nachtrag vermerkt, dass der Brief am 20. Septemer 1638 eingegangen ist.

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Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen
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