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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 390 Standesbücher
Standesbücher >> Amtsgerichtsbezirk Heidelberg
1829-1870
1 Band
Archivale
Entgegen den Verweisungen in diesem Band sind Einträge der evangelischen Pfarrgemeinde Wilhelmsfeld aus dem Zeitraum 1810-1828 nicht im Standesbuch der evangelischen Pfarrgemeinde Heiligkreuzsteinach (390 Nr. 1807) enthalten (mit Ausnahme einiger weniger, nachträglich ergänzter Auszüge). Das Tauf-, Ehe- und Sterberegister von Wilhelmsfeld aus den Jahren 1810-1828 wurde separat geführt. Der Band ist nicht im Generallandesarchiv Karlsruhe überliefert, sondern vermutlich nur im Pfarrarchiv von Wilhelmsfeld oder im Landeskirchlichen Archiv Karlsruhe (Erstschrift). Die Katholiken der Gemeinde Wilhelmsfeld wurden von der katholischen Pfarrgemeinde Heiligkreuzsteinach betreut (siehe Einträge in den Standesbüchern von Heiligkreuzsteinach, 390 Nr. 1808-1809).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.