Kläger: Klaus Kohfahl, Bürger zu Hamburg, dann zu Glückstadt.- Beklagter: Kämmerei-Verordnete und der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati ... cum clausula; Vollstreckung einer Entscheidung der Kaiserlichen Kommission und Eviktionsleistung durch die Beklagten in einem Streit um das Verbot der Bebauung eines Platzes, um das dem Kläger auf Grund der Bier-Accise-Ordnung untersagte Ausschenken von Bier und Branntwein, um Tätlichkeiten von Mitgliedern einer Schützengesellschaft gegen den Kläger und um Beschädigungen seines Hauses unter anderem durch das Einwerfen von Scheiben
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Kläger: Klaus Kohfahl, Bürger zu Hamburg, dann zu Glückstadt.- Beklagter: Kämmerei-Verordnete und der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati ... cum clausula; Vollstreckung einer Entscheidung der Kaiserlichen Kommission und Eviktionsleistung durch die Beklagten in einem Streit um das Verbot der Bebauung eines Platzes, um das dem Kläger auf Grund der Bier-Accise-Ordnung untersagte Ausschenken von Bier und Branntwein, um Tätlichkeiten von Mitgliedern einer Schützengesellschaft gegen den Kläger und um Beschädigungen seines Hauses unter anderem durch das Einwerfen von Scheiben
211-2_K 53
K 2095
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> K
1707-1718
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Christian Christoph Dimpfel. Beklagter: Dr. Johann Ulrich von Gülich.- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1718-1722.- Darin: "Anschlag" (öffentliche Bekanntmachung") der Vermietung eines Platzes beim Schützenwall und ein entsprechender Vertrag zwischen der Kämmerei und dem Kläger von 1707; Grundriss und Aufriss des vom Kläger 1707 auf dem Platz erbauten Hauses; "Anschlag" über die Vermietung eines Platzes bei den Langen Mühren; Aktenstücke der Kaiserlichen Kommission 1708-1712; "Schreiben um Bericht" des Reichskammergericht von 1715; Schadensrechnung des Klägers und eine Handwerker-Rechnung von 1718 über die Reparatur des Hauses des Klägers.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11225 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ