Die Hälfte der von den 1679 Belehnten von Andreas Happich gekauften Mühle zu Schmalkalden [Stadt, Lkr. Schmalkalden-Meiningen], genannt die Henneb...
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Urk. 14, 3161
A I u, (Brunquell) Brückner sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Brunquellin et Consorten Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Br >> Brückner
1724 März 18
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Hälfte der von den 1679 Belehnten von Andreas Happich gekauften Mühle zu Schmalkalden [Stadt, Lkr. Schmalkalden-Meiningen], genannt die Henneberger Mühle, am Ufer der Schmalkalde [Nebenfluss der Werra] gelegen, mit dem Wassergang, dem Mahlrecht und allen anderen Rechten. Vorherige Lehnsnehmer der ganzen Mühle waren Franz Krafft, dann Konrad (Kunz) Hassel, danach dessen Schwiegersohn Valentin Erhard, darauf Andreas Happich und dessen Erben. Von Letzteren kam die Mühle zur Hälfte an Johann Jäger und zur Hälfte an Johann Veit Wild. Die 1719 Belehnte erbte die Hälfte der Mühle von der Tochter ihres verstorbenen Bruders Johann Salomon von Wild, der Ehefrau des Johann Daniel von Zellwitz, sachsen-römhildischen Kammerjunkers. [Die Hälfte des verstorbenen Johann Jäger kam durch Kauf an die Witwe des N.N. von Halcke, Geheimen Rats und Präsidenten]. Es ist an Michaelis ein jährlicher Erbzins von sieben Gulden, sechs Maltern Weizen und 13 Maltern Korn in den Renthof zu Schmalkalden zu liefern. Außerdem ist jährlich ein Schwein zu liefern, das von der Lehnsnehmerin von Michaelis bis Ostern auf eigene Kosten zu mästen ist. Die Lehnsnehmerin hat das Recht an einem Gleit [?] Heu jährlich sowie das Recht, einen Krautgarten und einen Flecken mit Rüben mit eigenem Saatgut besäen zu lassen.
Belehnte/r: Anna Christina Brückner, Tochter des verstorbenen Paul Becker, sächsischen Hof- und Justitienrats zum Friedenstein, und der Magdalena Elisabeth Becker, geborener Wild
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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