1158, (August), Kaiser Friedrich I. bestimmt die Einholung in den Streitigkeiten zwischen Erzbischof Hartwig von Hamburg-Bremen und dem Herzog von Bayern und Sachsen seiner Rechtsetzung ebenso wie den Rat der Fürsten und den Inhalt der Privilegien als Richtschnur im Streit zwischen dem Erzbischof von Bremen und dem Bischof von Verden. Außerdem sagt er dem Erzbischof seine Hilfe bei der Wiedererlangung einer Erbschaft vom Erzbischof von Magdeburg zu und verheißt ihm die Befreiung von allen Heerfahrten und sonstigen Dienstleistungen und Lasten bei Teilnahme an einem Romzug. Druck: Hamburg. Urkundenbuch I 191 Nr. CCIII. Regest: May, Regesten der Erzbischöfe von Bremen 1 Nr. 539
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1158, (August), Kaiser Friedrich I. bestimmt die Einholung in den Streitigkeiten zwischen Erzbischof Hartwig von Hamburg-Bremen und dem Herzog von Bayern und Sachsen seiner Rechtsetzung ebenso wie den Rat der Fürsten und den Inhalt der Privilegien als Richtschnur im Streit zwischen dem Erzbischof von Bremen und dem Bischof von Verden. Außerdem sagt er dem Erzbischof seine Hilfe bei der Wiedererlangung einer Erbschaft vom Erzbischof von Magdeburg zu und verheißt ihm die Befreiung von allen Heerfahrten und sonstigen Dienstleistungen und Lasten bei Teilnahme an einem Romzug. Druck: Hamburg. Urkundenbuch I 191 Nr. CCIII. Regest: May, Regesten der Erzbischöfe von Bremen 1 Nr. 539
NLA ST, Rep. 1, Nr. 37
NLA ST, Rep. 1 Erzstift und Herzogtum Bremen - Urkunden
Erzstift und Herzogtum Bremen - Urkunden >> 1 Urkunden in chronologischer Reihenfolge
1158 VIII
Verzeichnung
Anstelle des 1943 in Hannover durch Kriegseinwirkung untergegangenen Originals
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ