"Ade Herr König!" Wilhelm II. von Württemberg - Deutschlands letzter Monarch
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/022 A190001/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/022 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2019
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2019 >> Unterlagen
26. Februar 2019
Hörfunksendung: "Ade, Herr König!" Wilhelm II. von Württemberg - Deutschlands letzter Monarch", von Pia Fruth
Aufrecht, die Hand am Spazierstock, überblickt der alte Mann im Gehrock den Verkehr auf Stuttgarts größter Durchgangsstraße: Die Württemberger haben ihrem letzten König ein unspektakuläres Denkmal gesetzt. Denn der "Herr König" galt stets als Bürger unter Bürgern, als Demokrat auf dem Thron. Doch so nah Wilhelm II. von Württemberg seinem Volk stand, so distanziert war das Verhältnis zum gleichnamigen Kaiser Wilhelm II. in Berlin. Den Militärkult des Preußen lehnte der Schwabe zeitlebens ab. Lieber verhalf er Querdenkern wie dem Dichter Frank Wedekind oder gar Sozialisten zu öffentlichen Auftritten. Umso bitterer war die Enttäuschung am Ende des Ersten Weltkriegs. Im November 1918 zwangen bürgerliche Revolutionäre Wilhelm II. zum Abdanken, zwei Tage nach dem deutschen Kaiser. Das Ende der deutschen Monarchie war gekommen. (Produktion 2009)
0:22:58 - 0:23:48
1914
Ansprache von Wilhelm II., Deutscher Kaiser und König von Preußen
Aufrecht, die Hand am Spazierstock, überblickt der alte Mann im Gehrock den Verkehr auf Stuttgarts größter Durchgangsstraße: Die Württemberger haben ihrem letzten König ein unspektakuläres Denkmal gesetzt. Denn der "Herr König" galt stets als Bürger unter Bürgern, als Demokrat auf dem Thron. Doch so nah Wilhelm II. von Württemberg seinem Volk stand, so distanziert war das Verhältnis zum gleichnamigen Kaiser Wilhelm II. in Berlin. Den Militärkult des Preußen lehnte der Schwabe zeitlebens ab. Lieber verhalf er Querdenkern wie dem Dichter Frank Wedekind oder gar Sozialisten zu öffentlichen Auftritten. Umso bitterer war die Enttäuschung am Ende des Ersten Weltkriegs. Im November 1918 zwangen bürgerliche Revolutionäre Wilhelm II. zum Abdanken, zwei Tage nach dem deutschen Kaiser. Das Ende der deutschen Monarchie war gekommen. (Produktion 2009)
0:22:58 - 0:23:48
1914
Ansprache von Wilhelm II., Deutscher Kaiser und König von Preußen
0'28
Audio-Visuelle Medien
Fruth, Pia; Hörfunk-Autorin, Medienwissenschaftlerin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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