Amtsinventare der Kameralämter, Heil- und Pflegeanstalten und Seminare (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 125 b T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Finanzen >> Amtsbuch- und Steuerlistenselekte der Kameralämter
1803-1929
Überlieferungsgeschichte
Die im vorliegenden Repertorium verzeichneten Amtsinventare wurden auf Grund der Erlasse der Königlichen Oberrechnungskammer vom
16.05.1879 Nr. 1229 (Fin. Arch. Fasz. 1 B Qu. 37, 48, 49)
14.08.1891 Nr. 1858 (Fin. Arch. Fasz. 1 B Qu. 241)
17.06.1903 Nr. 1281 (Fin. Arch. Fasz. 1 C Qu. 34, 35)
19.05.1910 Nr. 988 (Fin. Arch. Fasz. 1 B Qu. 144, 145)
dem Finanzarchiv überwiesen.
Es wurden abgeliefert:
1879 - 70 Stück
1891 - 4 Stück
1903 - 94 Stück
1910 - 108 Stück
- insgesamt 276 Stück. Zum größeren Teil handelte es sich um Amtsinventare der Kameralämter, daneben um solche der Zucht- und Arbeitshäuser und von Anstalten der Innen- und Kultverwaltung. Nach der letzten Ablieferung legte der Vorstand des Finanzarchivs, Gottlob Steidle, 1911 über die Amtsgrundbücher und Amtsinventare ein gemeinsames Repertorium (tabellarische Übersicht) an. Weitere Stücke wurden nach der Vereinigung des Finanzarchivs mit dem Staatsfilialachiv (1921) in diesem Repertorium nachgetragen. Es umfasste schließlich 360 zum Teil mehrbändige Inventare.
Bei der Neuaufstellung des Bestandes anlässlich der Reorganisation des Staatsarchivs Ludwigsburg nach dem Kriege wurden im April 1948 die Amtsinventare ohne geschichtlichen Wert ausgeschieden.
Die tabellarische Übersicht von Steidle erwies sich bei der häufigen Benützung, vor allem für die Amtsgrundbücher, als ungenügend; sie wurde daher für diese 1953/ 1955 durch ein eingehendes Repertorium von Böhm ersetzt. Dies gab Anlass zur Neuverzeichnung und Durchnummerierung auch der Amtsinventare, die 1956 von dem Archivangestellten E. Tremel durchgeführt wurde.
Der Bestand umfasst nunmehr 92 Bände, Hefte und Büschel mit 1,9 lfd.m.
Ludwigsburg, November 1956
Dr. E. Stemmler
Nachtrag zur Vorbemerkung
Von den im Staatsarchiv Ludwigsburg als Gesamtbestand F 99 verzeichneten Amtsinventaren wurden im Jahr 1974 die vorliegenden Archivalien an des Staatsarchiv Sigmaringen abgegeben. Die vorgegebenen Bestellnummern wurden in beiden Archiven beibehalten, wodurch der neu gebildete Sigmaringer Bestand Wü 125 b T 1 Springnummern enthält. Der Bestand umfasst insgesamt 35 Bände.
Im Oktober 2010 gab Maria Hirtreiter die Titelaufnahmen der im Staatsarchiv Sigmaringen verwahrten Unterlagen aus dem maschinenschriftlichen Findbuch in das Erschließungssystem scopeArchiv ein. Corinna Knobloch führte die Indizierung durch.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 125 b T 1 Nr. [Bestellnummer]
Die im vorliegenden Repertorium verzeichneten Amtsinventare wurden auf Grund der Erlasse der Königlichen Oberrechnungskammer vom
16.05.1879 Nr. 1229 (Fin. Arch. Fasz. 1 B Qu. 37, 48, 49)
14.08.1891 Nr. 1858 (Fin. Arch. Fasz. 1 B Qu. 241)
17.06.1903 Nr. 1281 (Fin. Arch. Fasz. 1 C Qu. 34, 35)
19.05.1910 Nr. 988 (Fin. Arch. Fasz. 1 B Qu. 144, 145)
dem Finanzarchiv überwiesen.
Es wurden abgeliefert:
1879 - 70 Stück
1891 - 4 Stück
1903 - 94 Stück
1910 - 108 Stück
- insgesamt 276 Stück. Zum größeren Teil handelte es sich um Amtsinventare der Kameralämter, daneben um solche der Zucht- und Arbeitshäuser und von Anstalten der Innen- und Kultverwaltung. Nach der letzten Ablieferung legte der Vorstand des Finanzarchivs, Gottlob Steidle, 1911 über die Amtsgrundbücher und Amtsinventare ein gemeinsames Repertorium (tabellarische Übersicht) an. Weitere Stücke wurden nach der Vereinigung des Finanzarchivs mit dem Staatsfilialachiv (1921) in diesem Repertorium nachgetragen. Es umfasste schließlich 360 zum Teil mehrbändige Inventare.
Bei der Neuaufstellung des Bestandes anlässlich der Reorganisation des Staatsarchivs Ludwigsburg nach dem Kriege wurden im April 1948 die Amtsinventare ohne geschichtlichen Wert ausgeschieden.
Die tabellarische Übersicht von Steidle erwies sich bei der häufigen Benützung, vor allem für die Amtsgrundbücher, als ungenügend; sie wurde daher für diese 1953/ 1955 durch ein eingehendes Repertorium von Böhm ersetzt. Dies gab Anlass zur Neuverzeichnung und Durchnummerierung auch der Amtsinventare, die 1956 von dem Archivangestellten E. Tremel durchgeführt wurde.
Der Bestand umfasst nunmehr 92 Bände, Hefte und Büschel mit 1,9 lfd.m.
Ludwigsburg, November 1956
Dr. E. Stemmler
Nachtrag zur Vorbemerkung
Von den im Staatsarchiv Ludwigsburg als Gesamtbestand F 99 verzeichneten Amtsinventaren wurden im Jahr 1974 die vorliegenden Archivalien an des Staatsarchiv Sigmaringen abgegeben. Die vorgegebenen Bestellnummern wurden in beiden Archiven beibehalten, wodurch der neu gebildete Sigmaringer Bestand Wü 125 b T 1 Springnummern enthält. Der Bestand umfasst insgesamt 35 Bände.
Im Oktober 2010 gab Maria Hirtreiter die Titelaufnahmen der im Staatsarchiv Sigmaringen verwahrten Unterlagen aus dem maschinenschriftlichen Findbuch in das Erschließungssystem scopeArchiv ein. Corinna Knobloch führte die Indizierung durch.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 125 b T 1 Nr. [Bestellnummer]
35 Bände (0,5 lfd.m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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