Wenau, Urkunden AA 0542 (Bestand)
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AA 0542 122.13.01
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.2. Geistliche Institute >> 1.2.6. V - Z >> 1.2.6.8. Wenau
(1185) 1272-1767
Rechtsgeschäfte
Bestandsbeschreibung: Wenau
Adelige Prämonstratenserinnen, vor 1185-1802
Urkunden, Regesten s. Zs. Aachener GV 4, 313 ff.
Im bischöflichen Diözesanarchiv Aachen
1.) 5 Pergamenturkunden 1342-1709:
1. Verkauf eines Zehnten an das Kloster Wenau betr., 1342 Dezember 8 (Urk. 1356; Leihgabe des Pfarramts Laurensberg)
2. Urkunde betr. Kloster Wenau, 1563 Mai 31 (Urk. 649)
3. Konventualen des adligen Klosters zu Wenau quittieren über eine Zinszahlung der Reichsstadt Aachen, nach 13. Dezember 1692 (Urk. 1191)
4. Kloster Wenau nimmt eine Verpachtung vor, 1699 September 5 (Urk. 626)
5. Quittungsurkunde der Reichsstadt Aachen für Kloster Wenau, 1709 Mai 13 (Urk. 294)
2.) Akten
Freigabe eines Teiles des Klostergebäudes als Pfarrerwohnung, 1805 (Bao Wenau 1)
Im Stadtarchiv Düren Hs. 200) Memorienbuch (h. v. Oidtmann, Zs. Aachener GV 4, 260 ff.).
Im Kath. Pfarramt Wenau Catalogus der Dreifaltigkeitsbruderschaft 1728 ff.; Directorium 18. Jh. (Tille 2, 287).
Im Archiv Weichs zu Roesberg Urk. von 1477 Okt. 23.
Weiteres s. Bd. 1, 89 = Jül. Berg I Nr. 1006 betr. Reform 1474-79 (Redlich 1, 53); Jül. Berg II 230 II Bl. 109 (Einkünfte 1559/60); Hs. A I 5 Bl. 42 b (1574 Juli 24) u. A I 7 Bl. 484 b (1608 Jan. 26); N I 2 Bd. III; Jül. Berg II 230 I Bl. 90 b u. STB München Cgm 2213 (Slg. Redonghoven) XIV Bl. 26 b ff.; Stadtarchiv Köln, Urk. 13803 von 1483 Febr. 3 (Siegel (Mitt. 39, 20).
Im Archiv Hompesch-Goskowitz II W 6 Kl. Wenau gegen von Ketzingen 1664 (dabei Zession der Witwe von Rotthinchen geb. von Ketzingen einiger Wiesen für das Kloster 1667
Bestandsbeschreibung: Wenau
Adelige Prämonstratenserinnen, vor 1185-1802
Urkunden, Regesten s. Zs. Aachener GV 4, 313 ff.
Im bischöflichen Diözesanarchiv Aachen
1.) 5 Pergamenturkunden 1342-1709:
1. Verkauf eines Zehnten an das Kloster Wenau betr., 1342 Dezember 8 (Urk. 1356; Leihgabe des Pfarramts Laurensberg)
2. Urkunde betr. Kloster Wenau, 1563 Mai 31 (Urk. 649)
3. Konventualen des adligen Klosters zu Wenau quittieren über eine Zinszahlung der Reichsstadt Aachen, nach 13. Dezember 1692 (Urk. 1191)
4. Kloster Wenau nimmt eine Verpachtung vor, 1699 September 5 (Urk. 626)
5. Quittungsurkunde der Reichsstadt Aachen für Kloster Wenau, 1709 Mai 13 (Urk. 294)
2.) Akten
Freigabe eines Teiles des Klostergebäudes als Pfarrerwohnung, 1805 (Bao Wenau 1)
Im Stadtarchiv Düren Hs. 200) Memorienbuch (h. v. Oidtmann, Zs. Aachener GV 4, 260 ff.).
Im Kath. Pfarramt Wenau Catalogus der Dreifaltigkeitsbruderschaft 1728 ff.; Directorium 18. Jh. (Tille 2, 287).
Im Archiv Weichs zu Roesberg Urk. von 1477 Okt. 23.
Weiteres s. Bd. 1, 89 = Jül. Berg I Nr. 1006 betr. Reform 1474-79 (Redlich 1, 53); Jül. Berg II 230 II Bl. 109 (Einkünfte 1559/60); Hs. A I 5 Bl. 42 b (1574 Juli 24) u. A I 7 Bl. 484 b (1608 Jan. 26); N I 2 Bd. III; Jül. Berg II 230 I Bl. 90 b u. STB München Cgm 2213 (Slg. Redonghoven) XIV Bl. 26 b ff.; Stadtarchiv Köln, Urk. 13803 von 1483 Febr. 3 (Siegel (Mitt. 39, 20).
Im Archiv Hompesch-Goskowitz II W 6 Kl. Wenau gegen von Ketzingen 1664 (dabei Zession der Witwe von Rotthinchen geb. von Ketzingen einiger Wiesen für das Kloster 1667
Archivbestand
Deutsch
Urkunden/Abschriften in anderen Beständen bzw. abgedruckt:
1185 o.D. Arnold, Herr zu Limburg, Markgraf zu Arlon und dessen Gemahlin Aleidis von Heinsberg, übertragen dem Catharinen Konvent zu Wenau (Wenaugia) das Patronat der Kirche zu Remmelsberg. Unter den Zeugen: Everard Propst zu Wenau, Wilhelm Vogt von Aachen, Wilhelm von Vois, Rudolf von Malon von Knapp Collect. Bo III fol 345 (aus der Jülicher Erkundigungsbuch 1559 fol. 90 = Jülich-Berg II 230 I Bl. 9Vb); Redinghoven (München XIV fol. 26b); Hs N I Nr. 2 80
1317 April 7 Reinold, Herr zu Monschau (Montjoie) und Valckenberg, überträgt mit Zustimmung seiner Gemahlin Maria und vorbehaltlich der Genehmigung des Erzbischofs Heinrich von Köln dem Konvent der heiligen Katharina zu Wenau (Wenauve) das Patronat der Pfarrkirche zu Nothberg (Berge). Jülich Erkundigungsbuch, 1559 fol. 89 = Jülich-Berg II 230 Bl. 89; Redinghoven, coll. eccles. A. 23, fol. 26; Knapp, Coll. III fol. 346, Redinghoven (München) Bd. XIV fol. 24
Derselbe Edelherr erneuert vorgedachten Übertrag vor Erzbischof Heinrich II. von Köln, unter 1317 Mai 23 Ausbedingung der Kongrua für den Pastor und einer viermal im Jahr zu begehenden Memorie für sich und seine Familie. Zeugen: Friedrich, Herr zu Schleiden, Conrad dessen Sohn, die Ritter Heinrich von Boytersheim und Arnold von Holtsberg, Wilhelm von Stockheim, Kantor am Marienstift zu Aachen, Kanoniker Wynemar von Broyk daselbst und Knappe Matthias genannt Matleon (Macleon ?) von Eynatten Jülich-Berg II 230, p. 89-90, Redinghoven Coll. A, 23 fol. 27; Knapp l.c.p. 346v; Redinghoven (München) XIV fol. 24-26
1389 September 1 siehe Heinsberg Gangolf, Findbuch Nr. 118
1477 Oktober 23 1483 Februar 3 Kloster Wenau erneuert Johann von Palant, Herrn zu Wildenburg die etwaige Ablösung der auf den Gütern zu Nothberg lastenden Jahresrente von 10 Gulden um 200 Gulden à 4 1/2 Mark zu Behuf des Klosters. Johann von Hambroich Vogt zu Wilhelmstein s. Archiv Weichs in Roesberg H 6a Nr. 14, Köln KA. 13803
1552 Januar 25 Kapitulation resp. Revers des Priesters Petrus Kirberich bezüglich der ihr von der Meisterin von Strithagen und dem Konvent zu Wenau, nachdem Godert Spee weggegangen, übertragene Pfarre zu Nothberg. (der genannte verpflichtet sich u.a. keine mit Ketzerien befleckte predicat zuzulassen) Jülich Erbungsbuch von 1559 fol. 91=Jülich-Berg II 230 I Bl. 91
1561 o.D. Katharina von Zevel, Frai des Konvents Wenau, quittiert der Stadt Aachen über 25 Goldgulden Erbrente. Quix, Eupen S. 202
1574 Juli 24 Herzog Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg verkauft dem Kloster Wenau eine Rente von 60 Florin aus dem Amt Nörvenich. Abschr. in Hs A I Bl. 42 b
1672 o.D. Anna Catharina von Blitterstorff, Frau und Konventualin des adligen Klosters Wernau bescheinigen, von der Reichsstadt Aachen zwei jährliche Renten, jede von 45 Reichstalern, davon eine den 25 November, die andere den 21. Dezember fällig, in Summe 90 Reichstaler, für das Jahr 1672 empfangen zu haben. (Original im Besitz des Freiherrn Herr d.v. Fürth) Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins IV S. 316 f. (Regest)
1608 Januar 26 Herzog Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg erlaubt dem Kloster Wenau die Anlage einer Kupfermühle auf dem Weleheck. Hs A I 7 Bl. 484 b
1185 o.D. Arnold, Herr zu Limburg, Markgraf zu Arlon und dessen Gemahlin Aleidis von Heinsberg, übertragen dem Catharinen Konvent zu Wenau (Wenaugia) das Patronat der Kirche zu Remmelsberg. Unter den Zeugen: Everard Propst zu Wenau, Wilhelm Vogt von Aachen, Wilhelm von Vois, Rudolf von Malon von Knapp Collect. Bo III fol 345 (aus der Jülicher Erkundigungsbuch 1559 fol. 90 = Jülich-Berg II 230 I Bl. 9Vb); Redinghoven (München XIV fol. 26b); Hs N I Nr. 2 80
1317 April 7 Reinold, Herr zu Monschau (Montjoie) und Valckenberg, überträgt mit Zustimmung seiner Gemahlin Maria und vorbehaltlich der Genehmigung des Erzbischofs Heinrich von Köln dem Konvent der heiligen Katharina zu Wenau (Wenauve) das Patronat der Pfarrkirche zu Nothberg (Berge). Jülich Erkundigungsbuch, 1559 fol. 89 = Jülich-Berg II 230 Bl. 89; Redinghoven, coll. eccles. A. 23, fol. 26; Knapp, Coll. III fol. 346, Redinghoven (München) Bd. XIV fol. 24
Derselbe Edelherr erneuert vorgedachten Übertrag vor Erzbischof Heinrich II. von Köln, unter 1317 Mai 23 Ausbedingung der Kongrua für den Pastor und einer viermal im Jahr zu begehenden Memorie für sich und seine Familie. Zeugen: Friedrich, Herr zu Schleiden, Conrad dessen Sohn, die Ritter Heinrich von Boytersheim und Arnold von Holtsberg, Wilhelm von Stockheim, Kantor am Marienstift zu Aachen, Kanoniker Wynemar von Broyk daselbst und Knappe Matthias genannt Matleon (Macleon ?) von Eynatten Jülich-Berg II 230, p. 89-90, Redinghoven Coll. A, 23 fol. 27; Knapp l.c.p. 346v; Redinghoven (München) XIV fol. 24-26
1389 September 1 siehe Heinsberg Gangolf, Findbuch Nr. 118
1477 Oktober 23 1483 Februar 3 Kloster Wenau erneuert Johann von Palant, Herrn zu Wildenburg die etwaige Ablösung der auf den Gütern zu Nothberg lastenden Jahresrente von 10 Gulden um 200 Gulden à 4 1/2 Mark zu Behuf des Klosters. Johann von Hambroich Vogt zu Wilhelmstein s. Archiv Weichs in Roesberg H 6a Nr. 14, Köln KA. 13803
1552 Januar 25 Kapitulation resp. Revers des Priesters Petrus Kirberich bezüglich der ihr von der Meisterin von Strithagen und dem Konvent zu Wenau, nachdem Godert Spee weggegangen, übertragene Pfarre zu Nothberg. (der genannte verpflichtet sich u.a. keine mit Ketzerien befleckte predicat zuzulassen) Jülich Erbungsbuch von 1559 fol. 91=Jülich-Berg II 230 I Bl. 91
1561 o.D. Katharina von Zevel, Frai des Konvents Wenau, quittiert der Stadt Aachen über 25 Goldgulden Erbrente. Quix, Eupen S. 202
1574 Juli 24 Herzog Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg verkauft dem Kloster Wenau eine Rente von 60 Florin aus dem Amt Nörvenich. Abschr. in Hs A I Bl. 42 b
1672 o.D. Anna Catharina von Blitterstorff, Frau und Konventualin des adligen Klosters Wernau bescheinigen, von der Reichsstadt Aachen zwei jährliche Renten, jede von 45 Reichstalern, davon eine den 25 November, die andere den 21. Dezember fällig, in Summe 90 Reichstaler, für das Jahr 1672 empfangen zu haben. (Original im Besitz des Freiherrn Herr d.v. Fürth) Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins IV S. 316 f. (Regest)
1608 Januar 26 Herzog Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg erlaubt dem Kloster Wenau die Anlage einer Kupfermühle auf dem Weleheck. Hs A I 7 Bl. 484 b
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ