Verkauf einer Fruchtrente zu Mosheim und Sondheim an einen Homberger Bürger
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Urk. 18, 588
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1508 Febr. 14
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1500-1509
1508 Februar 14
Abschrift Papier (16.Jh.). Unter dem Text: 'Datum per copiam'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: brieb ... der gegeben ist noch Christ beburt vnßers hern 1508 vff Senct Valentinß taig
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Johann, Prior und Konvent des Stifts Cappel Prämonstratenserordens bekunden für sich und ihre Nachkommen, daß sie dem Homberger Bürger Henchen Weidemann (Widemans), seiner Ehefrau Konne und ihrer beider Tochter Anna auf Lebenszeit und nicht länger eine jährliche Rente von 7 Maltern Frucht, halb Korn und halb Hafer Homberger Maßes, aus ihren Gütern und Vorwerken zu Mosheim und Sondheim (Suntheym) für bezahlte 140 Rheinische fl. verkauft haben. Von den 7 Maltern sind 4 aus Mosheim, die anderen 3 aus Sondheim fällig. Das Vorwerk in Mosheim haben zu dieser Zeit von Cappel inne Heinz Heine und Jost Stubchen (Stubichen), das zu Sondheim Heinz Gumpert (Gumphart). Die Kaufsumme hat das Stift zu seinem Nutzen verwandt indem es andere Zinsen dafür gekauft hat. Es sagt die Käufer der Summe ledig und los, befiehlt den auf den genannten Gütern sitzenden Landsiedeln, ihnen den Zins jährlich zu Michaelis ohne Widerrede in ihr Haus zu Homberg zu liefern und verspricht Währschaft zu leisten. Nach dem Tod der Käufer fällt die Rente auf die Verkäufer zurück.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Von der Hand des Schreibers) Jorgenn vnd Henchen Schlechtenn
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift auch Kopiar K 270, 15r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Spieskappel (wie Nr.1) S.233, 264
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.216
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Johann, Prior und Konvent des Stifts Cappel Prämonstratenserordens bekunden für sich und ihre Nachkommen, daß sie dem Homberger Bürger Henchen Weidemann (Widemans), seiner Ehefrau Konne und ihrer beider Tochter Anna auf Lebenszeit und nicht länger eine jährliche Rente von 7 Maltern Frucht, halb Korn und halb Hafer Homberger Maßes, aus ihren Gütern und Vorwerken zu Mosheim und Sondheim (Suntheym) für bezahlte 140 Rheinische fl. verkauft haben. Von den 7 Maltern sind 4 aus Mosheim, die anderen 3 aus Sondheim fällig. Das Vorwerk in Mosheim haben zu dieser Zeit von Cappel inne Heinz Heine und Jost Stubchen (Stubichen), das zu Sondheim Heinz Gumpert (Gumphart). Die Kaufsumme hat das Stift zu seinem Nutzen verwandt indem es andere Zinsen dafür gekauft hat. Es sagt die Käufer der Summe ledig und los, befiehlt den auf den genannten Gütern sitzenden Landsiedeln, ihnen den Zins jährlich zu Michaelis ohne Widerrede in ihr Haus zu Homberg zu liefern und verspricht Währschaft zu leisten. Nach dem Tod der Käufer fällt die Rente auf die Verkäufer zurück.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Von der Hand des Schreibers) Jorgenn vnd Henchen Schlechtenn
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift auch Kopiar K 270, 15r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Spieskappel (wie Nr.1) S.233, 264
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.216
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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