Neuregelung der Verwaltungsverfahren in den am 1. August 1928 eingemeindeten Orten
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110, 144
3 - 2629; 110 - 10/1950 - 61/2
110 Hauptamt
Hauptamt >> 02.03 Verwaltungsüberleitung bei Eingemeindung
Juni - Okt. 1928
Enthält u. a.: Einziehung der Kirchensteuern für die evangelische Kirchengemeinde Derne; Neuregelung des Verfahrens zur Gewerbesteuerveranlagung, insbesondere in Hörde; Vergabe städtischer Aufträge an Gewerbetreibende in den eingemeindeten Orten (Derner Anzeiger, Buchgewerbe Halbach - Hörde, Deutscher Verbandmittel-Vertrieb Kirchlinde-Dortmund, Eisenwaren C.& E. Schulte in Hörde, Fahrräder Erich Blomberg in Derne, Kohlenhandlung Hermann Eckardt in Hörde, Buchdruckerei Ernst Arnold in Mengede, Gewerbeverein Kirchlinde); Antrag des Vereins zur Wahrung kaufmännischer Interessen des Handwerksamtes der vereinigten Innungen Hörde Stadt und Land auf Belassung wichtiger Verwaltungsbüros bei der Verwaltungsnebenstelle Dortmund-Hörde, 1928; Verzeichnis der Anzahl der Gewerbetreibenden in Groß-Dortmund; Befürwortung der Bildung eines besonderen Gewerbesteuerausschussses für Dortmund-Hörde durch die Ortsgruppe Dortmund-Hörde der Deutschdemokratischen Partei
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ