Hans Neithardt d. J., Bürger zu Ulm, verkauft an Ritter Sigmund von Stein und dessen Erben für 1.350 fl. seine Güter in Rißtissen (Rosstussen): 1) Die Lehenschaft über Kirche und Kirchensatz, 2) die Taverne (tafrin) mit allem Zubehör (Hofraite, Baumgärten und Wiesen), auf der der Mayer Erb- und Hofrecht habe, 3) ein Gütlein, das Klaus Stuklin mit Hofrecht innehabe, 4) ein Gut, das Konrad Fry mit Hofrecht innehabe, mit zugehörigen Äckern, 5) eine Wiese "die Munsten wise", die Hans Hunn innehabe, 6) den "Widemhofe", den Konrad Hafner innehabe, 7) Abgaben des Hans Schoch aus einem Heiligengut, 8) den Zehntstadel, 9) seinen Anteil am Flachszehnten. Aus den Gütern sind jährlich an St. Michael 4 fl. Zins an die Prediger von Ulm abzuführen.