Ruprecht der Ältere Pfalzgraf bei Rhein, des Heiligen Römischen Reiches oberster Truchseß und Herzog in Bayern (Beyern) gibt wegen der geleisteten Dienste Johann dem Jungen Grafen von Sp., dem Sohn seiner + Schwester, 5000 kleine Gulden von Florenz (Fflorentze) und weist dafür Johann und seinen Erben einen Turnosen auf den Zoll zu Kaub (Kube) an; dieser soll erhoben werden, bis Ruprecht oder seine Erben Pfalzgrafen bei Rhein mit 5000 Gulden den Turnosen ablösen, mit dem sie jetzt die Lehen des Grafen und seiner Erben gebessert haben. Diese haben dann 500 Gulden auf günstig gelegenes Eigen anzuweisen und von Ruprecht und der Pfalzgrafschaft zu Mannlehen zu empfangen zu den Lehen, die sie bereits von der Pfalz haben. Ruprecht siegelt mit dem großen Siegel.
Vollständigen Titel anzeigen
Ruprecht der Ältere Pfalzgraf bei Rhein, des Heiligen Römischen Reiches oberster Truchseß und Herzog in Bayern (Beyern) gibt wegen der geleisteten Dienste Johann dem Jungen Grafen von Sp., dem Sohn seiner + Schwester, 5000 kleine Gulden von Florenz (Fflorentze) und weist dafür Johann und seinen Erben einen Turnosen auf den Zoll zu Kaub (Kube) an; dieser soll erhoben werden, bis Ruprecht oder seine Erben Pfalzgrafen bei Rhein mit 5000 Gulden den Turnosen ablösen, mit dem sie jetzt die Lehen des Grafen und seiner Erben gebessert haben. Diese haben dann 500 Gulden auf günstig gelegenes Eigen anzuweisen und von Ruprecht und der Pfalzgrafschaft zu Mannlehen zu empfangen zu den Lehen, die sie bereits von der Pfalz haben. Ruprecht siegelt mit dem großen Siegel.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 432
Sp. U 112
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1351-1400
1358 Juni 12
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 432. Siegel angeh., wie Nr. 556, hbraun, Rest. Abschr.: KA 67/1351 fol. 9', fol. 63 und fol. 377. M 383/12 fol. 458. Reg.: Koch/Wille Nr. 3087.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "Der geben ist zu Heydelberg am nechsten dinstag vor sant Vites tag 1358."
Ausstellungsort: Heidelberg
Originaldatierung: "Der geben ist zu Heydelberg am nechsten dinstag vor sant Vites tag 1358."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 432. Siegel angeh., wie Nr. 556, hbraun, Rest. Abschr.: KA 67/1351 fol. 9', fol. 63 und fol. 377. M 383/12 fol. 458. Reg.: Koch/Wille Nr. 3087.
Ausstellungsort: Heidelberg
Originaldatierung: "Der geben ist zu Heydelberg am nechsten dinstag vor sant Vites tag 1358."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 432. Siegel angeh., wie Nr. 556, hbraun, Rest. Abschr.: KA 67/1351 fol. 9', fol. 63 und fol. 377. M 383/12 fol. 458. Reg.: Koch/Wille Nr. 3087.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ