Unger Stolln samt Bornkindel obere Maßen, ab 1852 Unger Stolln samt vereinigt Feld von Bornkindel und Vogler Maßen, ab 1853 Unger Stolln samt Vereinigt Feld, an der Zwickauer Mulde bei Neidhardtsthal
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40169 Grubenakten des Bergreviers Schwarzenberg, Nr. 1747 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
40169 Grubenakten des Bergreviers Schwarzenberg
40169 Grubenakten des Bergreviers Schwarzenberg >> 20. U >> 20.2. U - weitere Gruben
1847 - 1862
Enthält u.a.: Verleihung an Johann Heinrich Seltmann aus Sosa und Mitgesellen.- Erwerb der Grube durch die Gebrüder Lattermann auf Morgenröthe und Anlegung früherer Eigenlöhner als Arbeiter.- Eisensteinvermessen.- Ausschlagung des Probegedinges durch vier Bergleute von Urbanus Fundgrube an der Spitzleithe auf dem Unger Stolln.- Niederbringung eines Lichtloches am Waldweg von Neidhardtsthal nach Burkhardtsgrün.- Konsolidation mit Vogler obere 5.-15. Maßen zu einem Grubenfeld "Unger Stolln samt vereinigt Feld von Bornkindel und Vogler Maßen".- Betriebs- und Haushaltspläne.- Erwerb von Vogler Fundgrube samt obere 1.-4. Maßen sowie Bornkindel Fundgrube und Erbstolln, Vereinigung zu einem Grubenfeld.- Rückgang des Eisensteinabsatzes.- Bergamtliche Bedenken gegen die Statthaftigheit der praktizierten Verpachtung des Abbaus an die feirige Mannschaft auf Gewinn und Verlust.- Dienstvernachlässigung durch Schichtmeister Poller, Anordnung zum Beitritt der Bergarbeiter in die Knappschaftskasse.- Anordung der sofortigen Einstellung des planlosen Raubbaus nach Eisenstein über dem Schwefelhüttenstolln durch die Akkordarbeiter.- Bewilligung eines jährlichen Betriebszuschusses von 500 Talern durch Hammerwerksbesitzer Hermann Lattermann.- Vorschläge des Berggeschworenen Netto für einen zweckmäßigen Betrieb.- Niederbringung des Vogler Förderschachtes bis zur Sohle des Bornkindel Stolln.- Tagebrüche und Schäden durch das Hochwasser v. 31.7.-1.8.1858.- Entlassung von 2/3 der Mannschaft.- Infristhaltung.- Verkauf der drei Schachtkauen und des Inventars.- Verfüllung von Tagebrüchen beim Albanus Schacht.- Lossagung.- Verhinderung der Schlussbefahrung durch eigenmächtige Verbühnung der Schächte und Entfernung der Laufpfosten.- Widerspruch des Berggeschworenen Theodor William Tröger als Besitzer von Therese Fundgrube gegen die vom Vizeobereinfahrer Netto geforderte Verwahrung wegen der Nachverleihung des losgesagten Feldes zu seiner Grube.
Enthält auch: Befahrung des Emilienschachtes bei Urbanus samt Gott segne beständig Fundgrube und Vorschlag zum Einbau einer Wassersäulenmaschine, Juli 1856 (S. 97-98).
Enthält auch: Befahrung des Emilienschachtes bei Urbanus samt Gott segne beständig Fundgrube und Vorschlag zum Einbau einer Wassersäulenmaschine, Juli 1856 (S. 97-98).
Prov.: Bergamt Schneeberg, fortgesetzt beim Schwarzenberg
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 14:56 MEZ
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