Kläger: Henning Heldt, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, für sich und seinen Bruder David Heldt (Beklagte).- Beklagter: Hieronymus Meurer, Garleff Langenbeck und Paul Langermann als curatores bonorum des Detlef Heldt in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes in einem Streit um die gerichtliche Deponierung von 9336 Mark durch den Kläger und 2100 Mark durch Jakob von Cöln wegen Pfandverschreibungen; Einrede der Gegenforderung und der Priorität dieser Forderung durch den Kläger
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Kläger: Henning Heldt, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, für sich und seinen Bruder David Heldt (Beklagte).- Beklagter: Hieronymus Meurer, Garleff Langenbeck und Paul Langermann als curatores bonorum des Detlef Heldt in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes in einem Streit um die gerichtliche Deponierung von 9336 Mark durch den Kläger und 2100 Mark durch Jakob von Cöln wegen Pfandverschreibungen; Einrede der Gegenforderung und der Priorität dieser Forderung durch den Kläger
211-2_H 124
H 2803
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1657-1659
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Ulrich Daniel Kühorn. Beklagter: Dr. Paul Gambs.- Instanzen: 1. Niedergericht 1656. 2. Obergericht 1657. 3. Reichskammergericht 1657-1659.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11172 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ