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Verzeichnis einer Rüstkammer
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 20 a Kunstkammer (Kunstkabinett)
Kunstkammer (Kunstkabinett) >> 1. Inventare, Zugangs- und Abgabeverzeichnisse >> 1.1 17. Jahrhundert
Das Verzeichnis ist gegliedert in Rüstungen, verschiedene Arten von Feuerwaffen, Klingenwaffen, Spieße, stumpfe Hiebwaffen und mehrere Sammelkategorien, mit Angaben zu folgenden Objektarten:
- Rüstungen und Rüstungsteile aus Metall und Leder;
- Feuerwaffen (Pistolen, Gewehre, Geschütze) aus Metall und Holz, mit Verzierungen aus Perlmutt, Bein, Metall und Edelmetall;
- Klingenwaffen (Schwerter, Rapiere, Säbel, Messer, Dolche, Äxte) aus Stahl, Gold, Silber und Holz;
- Stangenwaffen (Speere, Spieße, Piken, Hellebarden, Partisanen, Zündruten) aus Holz und Metall;
- Stumpfe Hiebwaffen (Hämmer, Kolben, Pusikane) aus Holz und Metall, z. T. mit Griffumfassung aus Leder oder Textilien, u.a. aus dem Besitz von Sebastian Schertlin von Burtenbach;
- Feuerwaffenzubehör (Pulverflaschen, Pulverhörner, Flaschenhalfter, Ladestöcke, Patronen u.a.) aus Holz, Leder, Metall, Silber, Bein, z. T. mit Überzug oder Quasten aus Samt oder Seide, u.a. aus dem Besitz des Erasmus von Venningen;
- Modelle aus Holz u. vermutlich Metall;
- weitere Werkzeuge und Waffen (Schilde, Bogen, Peitschen, Hörner, Sättel, Steigbügel, Zaumzeug, Brenneisen, Laternen, Lampen, Tierfallen u.a.) aus Holz, Leder und Metall.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.