Die Brüder Ludolfus und Henricus, Herren der Burg zu Aldenguttern, verkaufen mit Zustimmung ihrer Frauen Heylewigis und Agnes, des Ludolfus und He...
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Urk. 24, 73
Urk. 24, A II, Kloster Germerode
Urk. 24 Kloster Germerode - [ehemals: A II]
Kloster Germerode - [ehemals: A II] >> 1300-1324
1317 Januar 07
Ausfert. auf Perg,, die beiden angeh. Siegel abgefallen. Rückw. Rubrum saec. XIV.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum feria sexta post epiphaniam domini.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Ludolfus und Henricus, Herren der Burg zu Aldenguttern, verkaufen mit Zustimmung ihrer Frauen Heylewigis und Agnes, des Ludolfus und Hermannus, ferner des Albertus, Henricus und Fredericus und aller ihrer anderen Erben dem Kloster zu Germarode bei Eschenewege, Mainzer Diözese, für 50 M. reinen Silbers zu eigenem freien dauernden Besitz ihre bisher von Graf Bertoldus zu Hennenberc zu Lehen getragenen Güter zu Nedernwelspeche, nämlich 3 ½ Hufen, 2 M. Mühlhäuser W. Einkünfte von der Mast der Schweine der Mühle daselbst mit anderen Geldzahlungen, Hühner von dem Zins des Dorfes, der 'hertmite' genannt wird, ferner 6 Hühner von dem Hofe des gen. Klosters daselbst; zugleich übertragen sie mit der Gesamtheit dieser Güter auch das Patronatrecht über die Dorfkirche daselbst. Von diesem Verkauf, bei dem sie dem Kloster rechte Währschaft geloben, sollen nur diejenigen Güter daselbst ausgeschlossen sein, welche sie von anderen zu Lehen tragen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: 'Domini' Henricus de Hattenbach, Henricus de Indagine, Guntherus Buchsteyn, Henricus, cappellanus der Herren zu Aldenguttern, und Rodolfus de Mila, sacerdotes, Lodewicus de Ubeche, Fredericus de Hophfgarten, Heyno de Slatheym, Hermannus de Heylingen, Hermannus de novo foro, Berthous Scrinpf, Reinhardus Scrinpf, milites, Hermannus et Hermannus, domini in Spangenberc, Johannes de Cornre, Ekkehardus Scellevilc, Hermannus de Sebeleyben, Henricus bi der Kerichen, Heyno de Lengevelt, Ekkehardus der Gerichtsbote (vrigbote), Albertus de Welspeche ,und andere'.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Henneb. Urkundenbuch V, nr. 58, S. 33. - Regest: J. Schmincke, UB Germerode nr. 62, S. 33.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Erwähnt: J. Schmincke, Gesch. von Germerode S. 14.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Ludolfus und Henricus, Herren der Burg zu Aldenguttern, verkaufen mit Zustimmung ihrer Frauen Heylewigis und Agnes, des Ludolfus und Hermannus, ferner des Albertus, Henricus und Fredericus und aller ihrer anderen Erben dem Kloster zu Germarode bei Eschenewege, Mainzer Diözese, für 50 M. reinen Silbers zu eigenem freien dauernden Besitz ihre bisher von Graf Bertoldus zu Hennenberc zu Lehen getragenen Güter zu Nedernwelspeche, nämlich 3 ½ Hufen, 2 M. Mühlhäuser W. Einkünfte von der Mast der Schweine der Mühle daselbst mit anderen Geldzahlungen, Hühner von dem Zins des Dorfes, der 'hertmite' genannt wird, ferner 6 Hühner von dem Hofe des gen. Klosters daselbst; zugleich übertragen sie mit der Gesamtheit dieser Güter auch das Patronatrecht über die Dorfkirche daselbst. Von diesem Verkauf, bei dem sie dem Kloster rechte Währschaft geloben, sollen nur diejenigen Güter daselbst ausgeschlossen sein, welche sie von anderen zu Lehen tragen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: 'Domini' Henricus de Hattenbach, Henricus de Indagine, Guntherus Buchsteyn, Henricus, cappellanus der Herren zu Aldenguttern, und Rodolfus de Mila, sacerdotes, Lodewicus de Ubeche, Fredericus de Hophfgarten, Heyno de Slatheym, Hermannus de Heylingen, Hermannus de novo foro, Berthous Scrinpf, Reinhardus Scrinpf, milites, Hermannus et Hermannus, domini in Spangenberc, Johannes de Cornre, Ekkehardus Scellevilc, Hermannus de Sebeleyben, Henricus bi der Kerichen, Heyno de Lengevelt, Ekkehardus der Gerichtsbote (vrigbote), Albertus de Welspeche ,und andere'.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Henneb. Urkundenbuch V, nr. 58, S. 33. - Regest: J. Schmincke, UB Germerode nr. 62, S. 33.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Erwähnt: J. Schmincke, Gesch. von Germerode S. 14.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ