Kommende Mülheim / Urkunden (Bestand)
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A 115u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.1. Kölnisches Westfalen (A) >> 1.1.1. Herzogtum Westfalen >> 1.1.1.2. Stifte und Klöster >> Kommende Mülheim
1216-1802
Bestandsgeschichte: Stadt Warstein (Kreis Soest); Deutschordenskommende, um 1266 gegründet, 1657 mit der Georgskommende in Münster vereinigt, 1809 aufgehoben.
Form und Inhalt: Deutschordenskommende [”LandCommende“] Mülheim - Urkunden
Der 1824 bis 1827 von Anton Quirin Hüser verzeichnete Bestand Kommende Mülheim - Urkunden [analoges handschriftliches Findbuch Nr. 1 bis 120 der Jahre 1266 bis 1553 zzgl. kopialer Überlieferung des Zeitraums 1216 bis 1574; 266 Verzeichnungseinheiten] wurde ab 1998 unter Leitung von Dr. Manfred Wolf von Referendaren des Staatsarchivs Münster auf Word neu verzeichnet. Im November 2008 hat Unterzeichneter diese Verzeichnung überarbeitet und in das Erschließungsprogramm VERA übertragen. Die Abschrift der Mülheimer Urkunden Nr. 121 bis 194 des Zeitraums 1553 bis 1802 steht noch aus, außerdem der Mülheimer Akten sowie der Urkunden und Akten der Kommende Brackel (alle im Findbuch A 334).
Dem Archiv der Kommende Mülheim wurden folgende Manuskripte entnommen:
··Msc. VII Nr. 5710: Abschrift von Teilen der Statuten des Deutschen Ordens, verfaßt durch den Hochmeister Konrad von Erlichshausen, (1422) 16. Jh.
·Msc. VII Nr. 5711: Abschrift des Ordensbuches des Deutschen Ordens, erstellt auf Befehl des Komturs und Amtsverwalters in Mergentheim, Johann von Hörde, 1572, 1616
·Msc. VII Nr. 5712: Abschrift der 1606 unter dem Hochmeister Maximilian von Österreich veränderten Statuten des Deutschen Ordens, erstellt durch Carl Wilhelm Friedrich von Schlammersdorf, 1743
·Msc. VII Nr. 5713: Transsumpt der päpstlichen Privilegien für den Deutschen Orden, ausgefertigt auf Bitten des Eberhard von Saunsheim durch den apostolischen Kardinallegaten Julianus S. Angeli, notariell beglaubigte Abschrift, (1216-1434) 1434
Zur Mülheimer Ordensgeschichte und zum Kommenden-Archiv siehe: Dorn, Hans Jürgen, Mülheim - Deutscher Orden, in: Hengst, Karl (Hg.), Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 638-641.
Münster, den 10.11.2008
Dr. Thomas Reich
Zur Brakeler Ordensgeschichte und den Münsteraner Archivalien siehe: Rübel, Karl, Die deutsche Ordenscommende Brakel, in: Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark 2 (1878), S. 81-139.
Form und Inhalt: Deutschordenskommende [”LandCommende“] Mülheim - Urkunden
Der 1824 bis 1827 von Anton Quirin Hüser verzeichnete Bestand Kommende Mülheim - Urkunden [analoges handschriftliches Findbuch Nr. 1 bis 120 der Jahre 1266 bis 1553 zzgl. kopialer Überlieferung des Zeitraums 1216 bis 1574; 266 Verzeichnungseinheiten] wurde ab 1998 unter Leitung von Dr. Manfred Wolf von Referendaren des Staatsarchivs Münster auf Word neu verzeichnet. Im November 2008 hat Unterzeichneter diese Verzeichnung überarbeitet und in das Erschließungsprogramm VERA übertragen. Die Abschrift der Mülheimer Urkunden Nr. 121 bis 194 des Zeitraums 1553 bis 1802 steht noch aus, außerdem der Mülheimer Akten sowie der Urkunden und Akten der Kommende Brackel (alle im Findbuch A 334).
Dem Archiv der Kommende Mülheim wurden folgende Manuskripte entnommen:
··Msc. VII Nr. 5710: Abschrift von Teilen der Statuten des Deutschen Ordens, verfaßt durch den Hochmeister Konrad von Erlichshausen, (1422) 16. Jh.
·Msc. VII Nr. 5711: Abschrift des Ordensbuches des Deutschen Ordens, erstellt auf Befehl des Komturs und Amtsverwalters in Mergentheim, Johann von Hörde, 1572, 1616
·Msc. VII Nr. 5712: Abschrift der 1606 unter dem Hochmeister Maximilian von Österreich veränderten Statuten des Deutschen Ordens, erstellt durch Carl Wilhelm Friedrich von Schlammersdorf, 1743
·Msc. VII Nr. 5713: Transsumpt der päpstlichen Privilegien für den Deutschen Orden, ausgefertigt auf Bitten des Eberhard von Saunsheim durch den apostolischen Kardinallegaten Julianus S. Angeli, notariell beglaubigte Abschrift, (1216-1434) 1434
Zur Mülheimer Ordensgeschichte und zum Kommenden-Archiv siehe: Dorn, Hans Jürgen, Mülheim - Deutscher Orden, in: Hengst, Karl (Hg.), Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 638-641.
Münster, den 10.11.2008
Dr. Thomas Reich
Zur Brakeler Ordensgeschichte und den Münsteraner Archivalien siehe: Rübel, Karl, Die deutsche Ordenscommende Brakel, in: Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark 2 (1878), S. 81-139.
430 Urkunden.
Bestand
German
Hans Jürgen Dorn, Die Deutschordensballei Westfalen von der Reformation bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1809 (Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens 26), Marburg 1978; Hans Jürgen Dorn, Mülheim - Deutscher Orden, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 638-641.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
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