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Ausland A - B 1960 - 1986
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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
A013_IV_027
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
1960 - 1986
Die Akte wurde auf Grund ihres Umfangs in zwei Mappen unterteilt, die durch den Zusatz A und B unterschieden werden.
Teil A:
Die Mappe enthält die Geschäftskorrespondenz mit ausländischen Kaufinteressenten. Dieser erste Teil enthält die Ablagen unter dem Buchstaben "A" und Teile des Buchstaben "B"s. Neben Ansichtsanfragen, Leihverkehr, Angaben zum Versicherungswert und Kaufabwicklungen befinden sich auch Provenienznachweise unter den Angaben.
Besondere Anteile nehmen die umfassende Korrespondenz mit der Galerie Siegfried Adler, Lugano, zu Verkaufsverhandlungen v. a. von Werken der klassischen Moderne (Brücke-Künstler, Dalí, Picassso, Magritte u. a.) ein, der geschäftlicher Briefwechsel mit der Galerie Claude Bernard, Paris, sowie der Beginn der umfangreichen Korrespondenz mit der Galerie Bayerle, Basel zu Verkaufsangeboten, Auktionserwerbungen und Leihgaben. Der Briefwechsel wird im zweiten Teil der Akte fortgesetzt.
Teil B:
Diese Akte schließt an den ersten Teil der Geschäftskorrespondenz mit ausländischen Kunden und Händlern an, die unter den Buchstaben "A" und "B" abgelegt wurden. Einen großen Teil des Briefwechsel snimmt der Schriftverkehr mit der Galerie Beyerle in Basel ein. Wie auch zuvor besteht der Inhalt meist aus Verkaufsangeboten, Leihanfragen und Lieferungsbestätigungen, hier allerdings wird die Korrespondenz um Auktionsgebote von Hertz' für Beyerle und Provenienznachweisen erweitert.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Adler, Galerie Siegfried: Lugano
Arenthon, Galerie: Paris
Arta S. A., Galerie: Genf
Artek, Galerie: Helsinki
Au vent d'Arles, Edition d'Art: Paris
Bagera, Galerie: Köln
Benedek Fine Art: New York
Bernard, Galerie Claude: Paris
Beyeler, Galerie: Basel
Blanche, Galerie: Stockholm
Blue Moon Gallery: Yorktown
Bonnier, Galerie: Lausanne
Börjeson, Galerie: Malmö
Bucher, Galerie Jeanne: Paris
Der Spiegel, Köln
Etienne Ader - Antoine Ader - Jean-Louis Picard: Paris
Galerie am Münsterberg: Basel
Gian-Ferrari, Galleria: Mailand
Hauswedell & Nolte, Hamburg
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Kornfeld, Galerie: Bern
Krugier, Galerie: Genf
Le Point Cardinal, Paris
Lefebvre-Foinet, Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris; Daniel-Henri Kahnweiler
Maeght, Galerie Aimé: Paris
enthält Künstler:
Arp, Hans
Baumeister, Willi
Beckmann, Max
Braque, Georges
Brauner, Victor
Calder, Alexander
Dalí, Salvador
Derain, André
Dufy, Raoul
Ensor, James
Ernst, Max
Giacometti, Alberto
Gogh, Vincent van
Guttuso, Renato
Hartung, Hans
Hoflehner, Rudolf
Kandinsky, Wassily
Kirchner, Ernst Ludwig
Klee, Paul
Kokoschka, Oskar
Kollwitz, Käthe
Lardera, Berto
Laurens, Henri
Léger, Fernand
Macke, August
Magritte, René
Masson, André
Matta, Roberto
Miró, Joan
Monet, Claude
Moore, Henri
Müller, Robert
Munch, Edward
Nay, E. W.
Oelze, Richard
Picasso, Pablo
Redon, Odilon
Renoir, Auguste
Rodin, Auguste
Schmidt-Rottluff, Karl
Tübke, Werner
Uhlmann, Hans
Vlaminck, Maurice de
enthält Sammler/innen:
Bär-Theilheimer, Nelly
Berggruen, Heinz
Burden, William
Chrysler
Cuttoli
Dubuffet, Jean
Gagnebin
Gebhard, Klaus
Giron, Robert, Brüssel
Maar, Dora
Morse, Reynold, Cleveland
Ponti
Rumpf
Sprengel, Dr. Bernhard, Hannover
Stein, Collection Gertrude
Thompson
Urvater
enthält Museen/Institutionen:
Düsseldorf, Städtische Kunstsammlungen
Hamburg, Kunsthalle (Frau Dr. Feilchenfeldt)
Mannheim, Kunsthalle
New York, Guggenheim Museum
Venedig, Ente Autonomo La Biennale di Venezia
Venedig, La Biennale di Venezia
darin sonstige Personen/Körperschaften:
Bloch, Georges: Zürich
Bremi, Cornelia: Winterthur
Burkhardt, Christoph
Osten, Prof. von der: Köln
Schwarz, Prof. Arturo
Spies, Werner
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.