Die übrigen Dorfrichter und deren Bestallung betreffend
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Loculus II, Paket X Nr.1-25
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 2. Die Bestellung des Oberamts Dringenberg
1666-1771
Enthaeltvermerke: enth.: 1) formula juramenti eines neu antretenden Dorfrichters, Untervogts, Holzknechts etc.mutatis mutandis; 2) Konzept der Bestallung so vom Fürstbischof Dietrich dem Tölle Ernst, Bürgers zum Kleinenberg über den Richter-und Försterdienst daselbst gnädigst erteilet; 3) specificatio der Emolumenten so ein zeitiger Richter zum Kleinenberg zu genießen hat, designiert von Henrichen Mehring, 24.April 1666; 4) Freigraf Peter Otto Kalckar berichtet wegen verstorbenen Richters zu Ossendorf und Fronen zu Warburg und bringet dazu wieder zwei in Vorschlag, 14.Mai 1673; 5) rescriptum regiminis wegen zu Körbecke angesetzten neuen Richters, welchen die Bauern nicht haben wollen, um deshalb zu berichten, 7.Dez.1693; 6) Konzept Berichts so Rentmeister Wilhelm Heising hiergegen wieder abgestattet; 7) Vogt Mehring zu Driburg präsentiert einen zum Bukischen Richterdienst, um solchen beim Amte zu beeidigen, 13.Mai 1694; 8) extractus protocolli hochfürstlich Paderbornischen Oberamts Dringenberg die Beeidigung eines neuen Dorfrichters zu Lütgeneder betreffend, 13.Nov.1722; 9) Vogt Bose zu Driburg haltet an um den Richterdienst zu Buke, 27.Mai 1729, worauf Herr Landdrost inscribiert: an den Rentmeister zum Dringenberg darüber zu referieren ob der Dorfrichterdienst mit der Vogtei kompatibel, 5.Juni 1729; 10) protocollum commissionis wegen geschehener Vorstellung des Joannis Rehof (Rehehoff) als Richter zu Buke, 30.Juni 1729; 11) Jacob Peinen haltet an um die Adjunktion zur Richterei zu Lütgeneder, worauf Herr Landdrost dem Landvogt kommitiert, selbigen beim Oberamte in finem ad jurandi zu sistieren und demnächst vorzustellen, 7.Febr.1743; 12) Peter Mennen, Richter zu Ossendorf, suppliziert um die Adjunktion seines Sohns Joannes, welches vom Herrn Landdrosten bescheiniget, 11.Juli 1743; 13) mandatum an den Freigrafen zu Warburg, den Joannes Mennen der Gemeinheit Ossendorf vorzustellen, 16.Juli 1743; 14) Freigraf zu Warburg berichtet wie, daß der Richter Fischer zu Menne und dessen sämtliches Vermögen sub concursu stehe und deshalber, wie auch wegen seiner anderen schlechten Aufführung, bei dem Richterdienst nicht zu belassen, weswegen einen anderen in Vorschlag bringet, 23.Juni 1750; 15) citatio ad audiendum motum so wider den Richter Fischer und den neu vorgeschlagenen Anton Bannenberg, abgegangen 25.Juni 1755; 16) rescriptum consilii intimi wie, daß vom Herrn Landdrosten von der Asseburg des Landvogten Siebels Bruder zum Richterdienst zu Hohenwepel und zum Fronendienst zu Peckelsheim den Fritz Müller aus Fölsen hinwieder angesetzet, cum mandato, selbige in Eid und Pflichten zu nehmen und das Gewöhnliche dabei zu beobachten, 22.März 1755; 17) Ihro Exzellenz Herr Amtsdrost meldet, daß der Richter zu Dössel von seinem Dienst zu amovieren, und der Phiip Bohlen daselbst wieder anzuführen seie, 28.Febr.1757; 18) Landvogt Siebel referiert wie, daß sein Bruder den Richterdienst zu Hohenwepel aufgekündiget, dahero dazu der Jürgen Geisen juniorem in Vorschlag bringet, 9.März 1761; 19) Schein, so der Rentmeister Weber dem Anton Krivet über die Richterei zu Menne erteilt, 16.Dez.1761; 20) Patent für den Richter Bernard Rust zu Eissen vom Rentmeister Hofrat Weber erteilt, 3.April 1762; 21) die hochfürstlichen Richter Anton Hoppe zu Rimbeck (Rimmeke), Henrich Grotstück aus Scherfede und Johan Berendt Harand aus Vörden beklagen sich, daß sie auf Befehl des Hofrat Weber in anno 1756, als Richter angesetzet, den Krieg hindurch vieles ausstehen mußten und nunmehro, da der Krieg vorbei, die klosterlichen Richter wieder regieren wollen, mit Bitte, ihnen für die vielen ausgestandenen Beschwerden eine billige Belohnung zuzuerkennen, worauf vom Fürsten gnädigst anbefohlen, darüber zu berichten und sie zu ihrer Forderung, falls sie richtig, zu verhelfen, 3.Dez.1763; 22) Konzept Berichts so darauf vom Rentmeister Siebel abgestattet, 23.Mai 1764; 23) rescriptum archisatrapae, den am Platz des Richters Conrad Michels zu Großeneder wieder bestallten Johan Jürgen Müller betreffend, 4.Jan.1771; 24) copia rescripti archisatrapae, den am Platz des Richters Johan Theodor Siebel zu Hohenwepel wieder angesetzten Julius Laucks, 4.Jan.1771; 25) extractus protocolli hochfürstlichen Oberamts Dringenberg die Adjunktion des Richters zu Lütgeneder betreffend, 3.Aug.1771
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ
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