C Rep. 116-01 Magistrat von Berlin, Abteilung Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft (Bestand)
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C Rep. 116-01
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.1 Magistratsverwaltungen
Vorwort: C Rep. 116-01 Magistrat von Berlin - Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft
1. Behördengeschichte
Der nach den Wahlen vom 8. Juni 1986 von der Stadtverordnetenversammlung gewählte Magistrat organisierte sich ab September nach einem neuen Geschäftsverteilungsplan. In einer neu geschaffenen Funktion wurde Wolfgang Budnick als "Stellvertreter des Oberbürgermeisters für Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft" tätig. Die Behörde hatte ihren Sitz in der Storkower Straße 134. Bisher hatten entsprechende Aufgaben beim Fachorgan für Stadttechnische Versorgung gelegen.
Der Stadtrat war zuständig für die Gewährleistung der Versorgung der Bevölkerung mit Elektroenergie, Wärme, Gas, festen Brennstoffen und Wasser sowie für die Entsorgung von Abwasser. Ihm oblag die Durchsetzung von Maßnahmen zum sparsamen Umgang mit Energieträgern und zur wirtschaftlichen Wasserverwendung. Er hatte Maßnahmen des Umweltschutzes zu kontrollieren und zu koordinieren. Dem Stadtrat waren neben dem "Fachorgan Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft" der VEB Wärmeversorgung, der VEB Versorgungsnetzbau, das Büro für Tiefbauplanung und Koordinierung, die Dienstleistungseinrichtung für industrielle Abprodukte und die Staatliche Umweltinspektion Berlin unterstellt. Der Stadtrat war für die Zusammenarbeit mit dem VEB Energiekombinat Berlin, dem VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Berlin und der Oberflussmeisterei verantwortlich.
Nach den Wahlen im Mai 1990 wurde der Stadtratbereich für "Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft" aufgelöst; die Aufgaben gingen auf die neuen Magistratsabteilungen für "Arbeit und Betriebe" sowie "Umwelt und Naturschutz" über.
Die Akten wurden von der Fachabteilung 1988 dem Verwaltungsarchiv des Magistrats von Berlin übergeben.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 109 Akten (1,5 lfm). Seine Laufzeit reicht von 1986 (1984) bis 1990.
Er beinhaltet unter anderem Protokolle von Dienstberatungen der Staatlichen Umweltinspektion, Informationen zur Grundwasser-, Trinkwasser- und Notwasserversorgung, aber auch zahlreiche Arbeitspläne des Stellvertreters des Oberbürgermeisters für Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft sowie der nachgeordneten Betriebe und Einrichtungen.
Zu Beginn der Verzeichnung wurde festgestellt, dass es sich bei den überlieferten Akten um Unterlagen zwei verschiedener Provenienzen handelt. Es fand eine Bestandstrennung statt. Akten, die mit einem Datum vor dem September 1986 versehen sind, wurden dem Bestand C Rep. 116 Magistrat von Berlin, Abteilung Stadttechnische Versorgung zugeordnet. In den Bestand C Rep. 116-01 Magistrat von Berlin, Abteilung Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft wurden die Akten mit einer Datierung ab dem September 1986 aufgenommen. Allerdings verzichtete man bei einigen Akten auf diese Trennung, da sie einen geschlossenen Vorgang bilden.
Die technische Bearbeitung der Unterlagen erfolgte nach konservatorischen Gesichtspunkten. Die Akten wurden fachgerecht umgebettet, entmetallisiert und in säurefreien Kartons verpackt und beschriftet.
Die Akten wurden mit der Software Augias-Archiv 8.3 im Rahmen der Ausbildung zum Archivinspektoranwärterin von Ann-Kathrin Höhler verzeichnet.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmungen des Landesarchivs.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 1116-01, Nr. …
3. Korrespondierende Bestände
C Rep. 116 Magistrat von Berlin, Abteilung Stadttechnische Versorgung
4. Literatur
Tepasse, Heinrich, Stadttechnik im Städtebau Berlins. 1945-1999, Berlin 2001.
Tepasse, Heinrich, Stadttechnik im Städtebau Berlins. 20. Jahrhundert, Berlin 2006.
Magistrat von Groß-Berlin (Hrsg.), Generalplan der stadttechnischen Versorgung der Hauptstadt der DDR Berlin, Berlin 1970.
Berlin, den 25.09.2018 Ann-Kathrin Höhler
1. Behördengeschichte
Der nach den Wahlen vom 8. Juni 1986 von der Stadtverordnetenversammlung gewählte Magistrat organisierte sich ab September nach einem neuen Geschäftsverteilungsplan. In einer neu geschaffenen Funktion wurde Wolfgang Budnick als "Stellvertreter des Oberbürgermeisters für Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft" tätig. Die Behörde hatte ihren Sitz in der Storkower Straße 134. Bisher hatten entsprechende Aufgaben beim Fachorgan für Stadttechnische Versorgung gelegen.
Der Stadtrat war zuständig für die Gewährleistung der Versorgung der Bevölkerung mit Elektroenergie, Wärme, Gas, festen Brennstoffen und Wasser sowie für die Entsorgung von Abwasser. Ihm oblag die Durchsetzung von Maßnahmen zum sparsamen Umgang mit Energieträgern und zur wirtschaftlichen Wasserverwendung. Er hatte Maßnahmen des Umweltschutzes zu kontrollieren und zu koordinieren. Dem Stadtrat waren neben dem "Fachorgan Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft" der VEB Wärmeversorgung, der VEB Versorgungsnetzbau, das Büro für Tiefbauplanung und Koordinierung, die Dienstleistungseinrichtung für industrielle Abprodukte und die Staatliche Umweltinspektion Berlin unterstellt. Der Stadtrat war für die Zusammenarbeit mit dem VEB Energiekombinat Berlin, dem VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Berlin und der Oberflussmeisterei verantwortlich.
Nach den Wahlen im Mai 1990 wurde der Stadtratbereich für "Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft" aufgelöst; die Aufgaben gingen auf die neuen Magistratsabteilungen für "Arbeit und Betriebe" sowie "Umwelt und Naturschutz" über.
Die Akten wurden von der Fachabteilung 1988 dem Verwaltungsarchiv des Magistrats von Berlin übergeben.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 109 Akten (1,5 lfm). Seine Laufzeit reicht von 1986 (1984) bis 1990.
Er beinhaltet unter anderem Protokolle von Dienstberatungen der Staatlichen Umweltinspektion, Informationen zur Grundwasser-, Trinkwasser- und Notwasserversorgung, aber auch zahlreiche Arbeitspläne des Stellvertreters des Oberbürgermeisters für Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft sowie der nachgeordneten Betriebe und Einrichtungen.
Zu Beginn der Verzeichnung wurde festgestellt, dass es sich bei den überlieferten Akten um Unterlagen zwei verschiedener Provenienzen handelt. Es fand eine Bestandstrennung statt. Akten, die mit einem Datum vor dem September 1986 versehen sind, wurden dem Bestand C Rep. 116 Magistrat von Berlin, Abteilung Stadttechnische Versorgung zugeordnet. In den Bestand C Rep. 116-01 Magistrat von Berlin, Abteilung Energie, Umweltschutz und Wasserwirtschaft wurden die Akten mit einer Datierung ab dem September 1986 aufgenommen. Allerdings verzichtete man bei einigen Akten auf diese Trennung, da sie einen geschlossenen Vorgang bilden.
Die technische Bearbeitung der Unterlagen erfolgte nach konservatorischen Gesichtspunkten. Die Akten wurden fachgerecht umgebettet, entmetallisiert und in säurefreien Kartons verpackt und beschriftet.
Die Akten wurden mit der Software Augias-Archiv 8.3 im Rahmen der Ausbildung zum Archivinspektoranwärterin von Ann-Kathrin Höhler verzeichnet.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmungen des Landesarchivs.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 1116-01, Nr. …
3. Korrespondierende Bestände
C Rep. 116 Magistrat von Berlin, Abteilung Stadttechnische Versorgung
4. Literatur
Tepasse, Heinrich, Stadttechnik im Städtebau Berlins. 1945-1999, Berlin 2001.
Tepasse, Heinrich, Stadttechnik im Städtebau Berlins. 20. Jahrhundert, Berlin 2006.
Magistrat von Groß-Berlin (Hrsg.), Generalplan der stadttechnischen Versorgung der Hauptstadt der DDR Berlin, Berlin 1970.
Berlin, den 25.09.2018 Ann-Kathrin Höhler
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST