Pütter, Dr. Karl Theodor * 03.04.1803 (bei Hagen/Grafschaft Mark), 13.04.1873 in Greifswald. Jurist; seit 1827 Privatdozent an der Universität Berlin, seit 1832 außerordentlicher Professor und seit 1845 ordentlicher Professor an der Juristischen Fakultät der Universität Greifswald. Bd. 1
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I. HA Rep. 76, Vf Lit. P Nr. 10 Bd. 1
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 09 Universitäten und allgemeine Wissenschaft. Personalakten und Personalunterlagen >> 09.16 Buchstabe P
1831 - 1844
Enthält u.a.:
- Beantragung einer Anstellung als außerordentlicher Professor an einer preußischen Universität, 1831
- Umfassendes Gutachten über die Schrift Die Lehre vom Eigentum nach Deutschen Rechten aus den Quellen dargestellt [...]durch Professor Dr. E[rnst Theodor]Gaupp, dabei Stellungnahme und Gutachten von der Juristischen Fakultät der Universität Berlin, 1831
- Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Greifswald, 1832
- Besoldungsfragen u.a. Gewährungen finanzieller Unterstützungen zur Sicherung der eigenen Existenz
- Arbeitsverzeichnis und Tagebuch Pütters, 1835-1836
- Stellungnahme von Professor [August Friedrich] Barkow aufgrund der Beschuldigungen gegen ihn durch Pütter, 1836
- Antrag auf finanzielle Unterstützung für Pütter, durch die Mutter Johanna Amalie Pütter, 1836
- Übersicht der Ersparnisse und Mehrausgaben der Universitätskasse Greifswald für das Jahr 1837
- Umfassendes Gutachten über die Schrift Versuch das Recht und Rechtsgefühl als Grundlage des Glaubens und Wissens der alten heidnischen Völker und ihrer [...]durch Professor Dr. [Gustav]Gaertner, 1839
- Beantragung der Verleihung der ordentlichen Professur für evangelisches Kirchenrecht an der Universität Bonn an Pütter, durch den Vater [Konrad] Pütter, 1842
- Übersicht der Vorlesungen (1832-1841) und Anzahl der Zuhörer Pütters an der Universität Greifswald, 1842
- Bewilligung des Heiratskonsens zur beabsichtigten Heirat zwischen Pütter und der verwitweten Frau Pauline von Friedrichs, geb. von Eickstedt, 1842
- Beitritt zur allgemeinen Witwenverpflegungs-Anstalt, 1842/443
- Gutachten über die Schrift Beiträge zur Völkerrechts-Geschichte und Wissenschaft durch Professor Dr. [Friedrich Christoph] Dahlmann und Professor Dr. [August Wilhelm]Heffter, 1843
- Benutzung in der Bibliothek in Berlin, 1843
- Beantragung der Versetzung an die Universität Halle (Saale), dabei Stellungnahme der Juristischen Fakultät der Universität Halle (Saale), 1844.
- Beantragung einer Anstellung als außerordentlicher Professor an einer preußischen Universität, 1831
- Umfassendes Gutachten über die Schrift Die Lehre vom Eigentum nach Deutschen Rechten aus den Quellen dargestellt [...]durch Professor Dr. E[rnst Theodor]Gaupp, dabei Stellungnahme und Gutachten von der Juristischen Fakultät der Universität Berlin, 1831
- Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Greifswald, 1832
- Besoldungsfragen u.a. Gewährungen finanzieller Unterstützungen zur Sicherung der eigenen Existenz
- Arbeitsverzeichnis und Tagebuch Pütters, 1835-1836
- Stellungnahme von Professor [August Friedrich] Barkow aufgrund der Beschuldigungen gegen ihn durch Pütter, 1836
- Antrag auf finanzielle Unterstützung für Pütter, durch die Mutter Johanna Amalie Pütter, 1836
- Übersicht der Ersparnisse und Mehrausgaben der Universitätskasse Greifswald für das Jahr 1837
- Umfassendes Gutachten über die Schrift Versuch das Recht und Rechtsgefühl als Grundlage des Glaubens und Wissens der alten heidnischen Völker und ihrer [...]durch Professor Dr. [Gustav]Gaertner, 1839
- Beantragung der Verleihung der ordentlichen Professur für evangelisches Kirchenrecht an der Universität Bonn an Pütter, durch den Vater [Konrad] Pütter, 1842
- Übersicht der Vorlesungen (1832-1841) und Anzahl der Zuhörer Pütters an der Universität Greifswald, 1842
- Bewilligung des Heiratskonsens zur beabsichtigten Heirat zwischen Pütter und der verwitweten Frau Pauline von Friedrichs, geb. von Eickstedt, 1842
- Beitritt zur allgemeinen Witwenverpflegungs-Anstalt, 1842/443
- Gutachten über die Schrift Beiträge zur Völkerrechts-Geschichte und Wissenschaft durch Professor Dr. [Friedrich Christoph] Dahlmann und Professor Dr. [August Wilhelm]Heffter, 1843
- Benutzung in der Bibliothek in Berlin, 1843
- Beantragung der Versetzung an die Universität Halle (Saale), dabei Stellungnahme der Juristischen Fakultät der Universität Halle (Saale), 1844.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:41 MESZ
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