König Friedrich (II.) bestätigt Ebf. Eberhard (II.) v. Salzburg den Besitz v. Kloster Chiemsee u. gewährt ihm das Recht, dort einen Bf.ssitz zu errichten, dessen Investitur dem Ebf. u. nicht dem Reich zusteht. Zeugen: Chunradus (III.) Bf. v. Regensburg, Manegoldus Bf. v. Passau, Otto (II.) Bf. v. Freising, Siuridus (III.) Bf. v. Augsburg, Waltherius Elekt v. Basel, Leupoldus (VI.) Hz. v. Österreich, Ludevicus (I.) Pfgf. bei Rhein u. Hz. v. Bayern, Diopoldus (VII.) Mgf. v. Hohenburg, Hartmann Gf. v. Württemberg u. sein Bruder Gf. Ludewicus (III.), Cunradus (II.) Gf. v. Moosburg, Ulricus v. Peggau.; A,S: Kg. Friedrich II.
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König Friedrich (II.) bestätigt Ebf. Eberhard (II.) v. Salzburg den Besitz v. Kloster Chiemsee u. gewährt ihm das Recht, dort einen Bf.ssitz zu errichten, dessen Investitur dem Ebf. u. nicht dem Reich zusteht. Zeugen: Chunradus (III.) Bf. v. Regensburg, Manegoldus Bf. v. Passau, Otto (II.) Bf. v. Freising, Siuridus (III.) Bf. v. Augsburg, Waltherius Elekt v. Basel, Leupoldus (VI.) Hz. v. Österreich, Ludevicus (I.) Pfgf. bei Rhein u. Hz. v. Bayern, Diopoldus (VII.) Mgf. v. Hohenburg, Hartmann Gf. v. Württemberg u. sein Bruder Gf. Ludewicus (III.), Cunradus (II.) Gf. v. Moosburg, Ulricus v. Peggau.; A,S: Kg. Friedrich II.
Bistum Chiemsee Urkunden, BayHStA, Bistum Chiemsee Urkunden 1
KS 610 (vorher Salzburg 12)
Bistum Chiemsee Urkunden
Bistum Chiemsee Urkunden >> Urkunden
1215 April 5
Bistum Chiemsee Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: Kg. S, st. besch. (restauriert)
Überlieferung: Or.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Augsburg
Literatur: SUB 683; MB 30a, 25 Nr. 610; RB 2, 66.
Vermerke: RV: Confirmatio Friderici regis super abbatia Chiemesse
Jahr: 1215
Monat: 4
Tag: 5
Überlieferung: Or.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Augsburg
Literatur: SUB 683; MB 30a, 25 Nr. 610; RB 2, 66.
Vermerke: RV: Confirmatio Friderici regis super abbatia Chiemesse
Jahr: 1215
Monat: 4
Tag: 5
Wie der parallel zum linken Rand von der Hand des Urkundenschreibers eingetragene Name des Ausstellers Fridericus und die senkrechte Linierung erkennen lassen, war ursprünglich Querformat vorgesehen worden, was aber vor größeren Arbeitsschritten abgebrochen wurde (Ergänzung in www.monasterium.net von Horst Enzensberger).
Württemberg: Hartmann Graf von
Württemberg: Ludwig III. Graf von
Frauenchiemsee (Insel, Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim)
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzbistum: Bischöfe / Eberhard II.
Regensburg (krfr.St.), Bistum: Bischöfe / Konrad III.
Passau (krfr.St.), Bistum: Bischöfe / Manegold
Freising (Lkr. Freising), Bistum: Bischöfe / Otto
Augsburg (krfr.St.), Bistum: Bischöfe / Sifridus III.
Basel (Kt. Basel-Stadt, CH), Bistum: Bischöfe / Walter
Hohenburg (Lkr. Amberg-Sulzbach), Grafschaft
Moosburg a.d.Isar (Lkr. Freising), Grafschaft
Peggau (PB Graz-Umgebung, Steiermark, A)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:29 MESZ